Dichter Rauch schlug den Einsatzkräften in Essen-Bergeborbeck entgegen. Foto: FW Essen
Dichter Rauch schlug den Einsatzkräften in Essen-Bergeborbeck entgegen. Foto: FW Essen

Essen. Am Mittag gegen kurz nach 13.30 Uhr ist die Feuerwehr an die Aluminiumallee in Bergeborbeck  ausgerückt. Dort war es in einem Betrieb zu einem Brand gekommen.

Die Einsatzkräfte sahen Rauch und einen Flammenschein in einer Filteranlage. Das berichtet die Essener Feuerwehr. „Umgehend wurden durch mehrere Trupps unter Atemschutz Löschmaßnahmen mit handgeführten Strahlrohren eingeleitet und eine Drehleiter wurde in Stellung gebracht“, so Sprecher Christian Schmücker.

Diese Brandschützer kontrollierten das Dach der Industriehalle, der Brand beschränkte sich allerdings auf das Innere der Filteranlage. „Um den Brandherd zu erreichen, wurde über die Drehleiter eine Revisionsklappe auf dem Dach geöffnet und anschließend Löschmaßnahmen mit einem handgeführten Strahlrohr von oben durchgeführt“, hieß es. Weil der Brandherd schwer zugänglich war, kam eine Löschlanze zum Einsatz, mit der die Feuerwehr fein zerstäubtes Wasser auf den Brandort geben konnte. „Dies zeigte in Verbindung mit dem anschließenden Einsatz von Schaummittel eine rasche Löschwirkung“.

Die Belastungen für die Einsatzkräfte war aufgrund der Temperaturen hoch. Die Feuerwehr Essen war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, diversen Sonderfahrzeugen, dem Führungsdienst und Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Essen-Mitte für rund drei Stunden im Einsatz. Verwaiste Feuerwachen der Stadt wurden durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr nachbesetzt.