Essen. Am Möhnesee sowie in Hürtgenwald ist es zu ausgedehnten Waldbränden gekommen. Auch die Feuerwehr Essen musste im Stadtgebiet ausrücken, nachdem es zu einem Brand in Leithe gekommen ist.
Am Freitagmittag, 14. August, wurde die Feuerwehr Essen eigenem Bericht zufolge um 13:20 Uhr zu einem Vegetationsbrand an der Straße Am Lehmberg im Stadtteil Leithe gerufen. Mehrere Anrufer meldeten der Leitstelle ein brennendes Stoppelfeld.
Das Feuer in Essen hatte nicht annähernd die Ausmaßen der beiden jüngsten Waldbrände in NRW, eine große Gefahr besteht allerdings angesichts der Wetterlage: Die Feuerwehr Essen weist daher auf die derzeit hohe Brandgefahr in Wäldern, auf Feldern und anderen Vegetationsflächen aufgrund der anhaltenden Trockenheit hin.
„Bereits kleinste Zündquellen können ausreichen, um einen Vegetationsbrand auszulösen. Offenes Feuer sowie das achtlose Wegwerfen von Zigaretten sollten daher unbedingt vermieden werden“, so die Feuerwehr. Die Ursache für das Feuer in Leithe ist unklar. Die Polizei ermittelt.
Teile eines abgeernteten Feldes hatten in Brand gestanden. Die Einsatzkräfte leiteten unmittelbar die Brandbekämpfung ein. Durch den schnellen Löschangriff mit zwei Strahlrohren konnte die weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und die abgebrannte Fläche auf rund 85 Quadratmeter begrenzt werden. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die betroffene Fläche intensiv bewässert und der Boden mit Handwerkzeugen aufgelockert, um verbliebene Glutnester freizulegen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.


