
Essen. In der Spielzeit 2025/2026 genossen mehr als 7000 Besucher „Istanbul“. Ab Samstag, dem 24. Oktober um 19:30 Uhr laufen im Grillo-Theater nun weitere Vorstellungen des Erfolgsstückes, das einen Perspektivwechsel wagt: Angenommen das Wirtschaftswunder der 1950er Jahre hätte nicht in Deutschland stattgefunden, sondern in der Türkei. Nicht Essen wäre die Stadt gewesen, die die Neuankömmlinge willkommen hieß, sondern Istanbul.
Auf dieser Grundlage erzählen Schauspiel-Intendantin Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Şipal die Lebensgeschichte des Essener Gastarbeiters Klaus Gruber (Stefan Diekmann), der in ein Land kommt, dessen Sprache und Religion ihm fremd sind. Seine Frau Luise (Silvia Weiskopf) und die Tochter Jasmin (Lene Dax) folgen ihm bald. Anfängliche Schwierigkeiten werden nach und nach überwunden, und die Familie lebt sich ein. Irgendwann spricht die Tochter besser Türkisch als Deutsch.
Eingebettet wird die tragikomische Geschichte in 15 Songs der türkischen Pop-Ikone Sezen Aksu.
„Istanbul hat das Zeug zum Theaterklassiker“, brachte Nachtkritik das Presseecho auf den Punkt. Für die Vorstellungen ab November sind noch Tickets verfügbar.
Vorstellungen am 24. und 31. Oktober sind bereits ausverkauft. Die nächsten Aufführungen gibt es am 7. und 21. November, ab 19:30 Uhr auf der Bühne des Grillo-Theaters.

