Start für die Konzertwoche „Philharmonie vor Ort“: (v.l.) Muchtar Al Ghusain (Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur), Avri Levitan (Künstlerischer Leiter und Mitbegründer von Musethica), Sławomira Wilga (Violine), Oliwia Meiser (Violoncello), Marie Babette Nierenz (Intendantin Philharmonie Essen), Merja Dwoczak (Leiterin Education Philharmonie Essen) und Stephan Bode (Leiter Amt für Soziales und Wohnen Essen) im ehemaligen Marienhospital Altenessen, derzeit genutzt als Notunterkunft für Geflüchtete. Foto: TuP Essen
Start für die Konzertwoche „Philharmonie vor Ort“: (v.l.) Muchtar Al Ghusain (Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur), Avri Levitan (Künstlerischer Leiter und Mitbegründer von Musethica), Sławomira Wilga (Violine), Oliwia Meiser (Violoncello), Marie Babette Nierenz (Intendantin Philharmonie Essen), Merja Dwoczak (Leiterin Education Philharmonie Essen) und Stephan Bode (Leiter Amt für Soziales und Wohnen Essen) im ehemaligen Marienhospital Altenessen, derzeit genutzt als Notunterkunft für Geflüchtete. Foto: TuP Essen

Essen. Für die Philharmonie Essen ist das Wirken in die Stadt hinein ein zunehmend wichtiges Anliegen: Vor diesem Hintergrund stehen unter dem Titel „Philharmonie vor Ort“ vom 3. bis 7. Juni Kammerkonzerte in unterschiedlichen Einrichtungen im Essener Stadtgebiet auf dem Programm – von einer Notunterkunft für Geflüchtete bis zur Justizvollzugsanstalt.

Als Partnerin für die insgesamt zehn Termine konnte die Philharmonie die internationale Initiative „Musethica“ gewinnen, die außergewöhnlich begabten Nachwuchsmusiker die Möglichkeit bietet, ihren eigenen Klang zu verfeinern und damit ihr Publikum zu inspirieren.

In Anwesenheit von Marie Babette Nierenz (Intendantin Philharmonie Essen), Avri Levitan (Bratschist und künstlerischer Leiter und Mitbegründer von Musethica), Muchtar Al Ghusain (Beigeordneter der Stadt Essen für die Bereiche Jugend, Bildung und Kultur) und Stephan Bode (Leiter Amt für Soziales und Wohnen Essen) fand am gestrigen Montagnachmittag das Auftaktkonzert in ehemaligen Marienhospital in Altenessen statt, das derzeit als Notunterkunft für Geflüchtete genutzt wird.

Gemeinsam mit Avri Levitan präsentierten die beiden Musikerinnen Sławomira Wilga (Violine) und Oliwia Meiser (Violoncello) Werke von Ernő Dohnányi und Ludwig van Beethoven. Mit dem gleichen Programm ist das Trio in den kommenden Tagen noch in der Justizvollzugsanstalt Essen, in Krankenhäusern, Altenheimen und Schulen zu Gast.

Zu den Auftritten in der Zentralbibliothek (4. Juni, 19:30 Uhr), im Jugendzentrum Hüweg (6. Juni, 19:30 Uhr) und in der Volkshochschule (7. Juni, 12:30 Uhr) sind Interessierte bei freiem Eintritt willkommen.

Mit den Konzerten sollen Menschen erreicht werden, die selten die Gelegenheit haben, ein Live-Konzert zu erleben. Am Freitag, 7. Juni, ab 19 Uhr musiziert das Trio zum Abschluss im Rahmen der Spielzeitpräsentation der Philharmonie Essen im Alfried Krupp Saal.