Essen. Die estnische Dirigentin Kristiina Poska arbeitete bereits mit bedeutenden Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra oder dem Royal Concertgebouw Orchestra zusammen und ist nun erstmals in Essen zu Gast.
Am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. Februar, jeweils ab 19:30 Uhr in der Philharmonie Essen dirigiert Kristiina Poska ein Programm, das Béla Bartóks schwungvolle „Rumänische Volkstänze“ als Ausgangspunkt hat und mit Pjotr I. Tschaikowskys sehr persönlich gefärbter Sinfonie Nr. 4 f-Moll endet.
Dazwischen kommt es zur Aufführung einer selten gehörten Perle der Solo-Literatur: Im 1950 komponierten Hornkonzert B-Dur des in Kiew geborenen Reinhold Glière sind Anklänge an die russische Romantik zu finden. Zwischen Virtuosität und Lyrismus, zwischen tänzerischer Flexibilität und ruhiger Leichtigkeit bewegt sich dieses melodienreiche Konzert, das somit eine große Herausforderung für Hornisten darstellt. Bestens geeignet dafür der aus Tschechien stammende Radek Baborák, der bereits Solohornist bei den Berliner Philharmonikern und Münchner Philharmonikern war.
Karten gibt es telefonisch unter 0201 81 22-200 sowie online unter www.theater-essen.de.


