Essen. Am Samstag, 2. Mai, öffnen sich von 15 bis 16 Uhr Türen in der Domkirche, die meist verschlossen bleiben.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender Rundgang zu stillen Gedenkorten und architektonischen Besonderheiten. Stationen der Führung sind die Adveniat-Krypta, die Altfrid-Krypta sowie der Bischofsgarten – ein grüner Rückzugsort mitten in der Essener Innenstadt.
Die Adveniat-Krypta ist ein beeindruckendes Zeugnis moderner Sakralkunst. Entstanden in den 1980er-Jahren als Grabstätte für die Bischöfe des Bistums Essen, ist sie geprägt durch die kraftvollen Betonreliefs des Künstlers Emil Wachter. Im Zentrum steht das „Vaterunser“ – in Bildern erzählt, begleitet von Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
Ganz anders zeigt sich die Altfrid-Krypta: Mehr als 1.000 Jahre alt, zeugt sie von den Anfängen des Essener Frauenstifts. Hier befindet sich das Grab des heiligen Altfrid, Gründer des Stifts und bedeutender Kirchenmann des 9. Jahrhunderts. Sein Wirken markiert den Ursprung der Stadtgeschichte.
Die Führung kostet sieben Euro pro Person. Treffpunkt ist das Foyer im Domschatz Essen, Burgplatz 2. Eine Anmeldung ist nicht nötig.


