Ein ICE steht an einem Bahnhof. Foto: pixabay
Ein ICE steht an einem Bahnhof. Foto: pixabay

Gelsenkirchen/Oberhausen/Recklinghausen. Zum 1. Januar schließt die Deutsche Bahn an den Bahnhöfen in Oberhausen und Recklinghausen die Reisezentren. Den Ticketverkauf für den Fernverkehr übernehmen der VRR und Transdev.

An mehr als 35 Bahnhöfen und SPNV-Haltepunkten im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) können Fahrgäste ihre Fahrscheine im personenbedienten Verkauf für Bus und Bahn erwerben. Zum Jahresanfang übernimmt der VRR gemeinsam mit seinem Vertriebsdienstleister Transdev Vertrieb zusätzlich auch die Reisezentren der DB in den Hauptbahnhöfen von Oberhausen und Recklinghausen.

Zum 1. Januar 2024 schließt die Deutsche Bahn die beiden Reisezentren an den wichtigen Hauptbahnhöfen in Recklinghausen und Oberhausen und beendet den Verkauf von Fernverkehrstickets. Zum neuen Jahr wird der vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) bestellte Vertriebsdienstleister, die Transdev Vertrieb GmbH die Räumlichkeiten übernehmen und damit für einen nahtlosen Übergang sorgen.

Damit schließt der VRR die Lücke, die die DB mit der Schließung des Reisezentrums hinterlässt. Mit der Übernahme ermöglichen VRR und Transdev vor Ort weiterhin den Verkauf und die Beratung zu Ticketangeboten. Natürlich umfasst das Angebot neben dem DeutschlandTicket auch das gesamte Sortiment des VRR-Tarifs und angrenzender Verbundtarife. Somit werden alle Fahrscheine vom ICE-Ticket bis zum VRR-Abo direkt am Schalter erhältlich sein.