München/Aachen. Zwei Anhänger des Drittligavereins Alemannia Aachen müssen sich vor dem Richter verantworten. Die Staatsanwaltschaft München I hat Anklage wegen Mordes erhoben.
Eine Tat in der Nacht auf den 31. Januar an der Sonnenstraße könnte für zwei Anhänger des Drittligaclubs Alemannia Aachen schwerwiegende Folgen haben. Die beiden Männer im Alter von 21 und 23 Jahren müssen sich nach erhobener Mordanklage vor Gesicht verantworten. Die Tageszeitung München hatte jüngst über die Anklageerhebung durch die Staatsanwaltschaft München I berichtet.
Konkret wird den beiden jungen Männer vorgeworfen, einen 45-Jährigen getötet zu haben – aus „niedrigen Beweggründen“, so die Einschätzung der Staatsanwaltschaft. Zudem solle die Tat heimtückisch verübt worden sein. In jener Nacht im Januar kam es im Vorfeld des Auswärtsspiels zwischen Alemannia Aachen und TSV 1860 München zu dem folgenschweren Ereignis nach dem Verlassen eines Irish-Pubs am Sendlinger Tor.
Der 21-Jährige soll den 45-Jährigen geschlagen haben. Der 23-Jährige soll dann dem am Boden liegenden Mann gegen den Kopf getreten haben. In der Klinik verstarb der Münchener. Das Verfahren muss nun zeigen, ob der Vorwurf der Staatsanwaltschaft sich bestätigt.


