Duisburg. Am Mittwochabend, 14. Oktober, ist es gegen 22 Uhr womöglich zu einem illegalen Autorennen gekommen, das in einen Unfall mündete.
Konkret sollen sich zwei Männer im Alter von 25 und 27 mutmaßlich ein Rennen geliefert haben. Die Fahrer eines schwarzen BMW 5er und eines grauen Audi A6 hinterließen auf der Buschstraße ein Trümmerfeld. „An der Unfallörtlichkeit trafen die Polizisten auf zwei verletzte Personen, drei beschädigte Autos und einen beschädigten Anhänger“, so die Behörde.
Mehrere Zeugen, darunter auch der 24-jährige Fahrer eines grünen Audi RS3, schilderten den Einsatzkräften, dass die beiden jungen Männer „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Buschstraße in Richtung der Steigerstraße entlangfuhren“, hieß es von offizieller Seite.
Bevor Rettungskräfte den 27-jährigen Audi-Fahrer und eine Beifahrerin (25) zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus brachten, befragten Polizisten das Duo nach dem Unfallhergang. Der mutmaßliche Unfallverursacher teilte den Einsatzkräften mit, dass er, aus ihm nicht nachvollziehbaren Gründen, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei. Dort kollidierte er mit einem geparkten Mercedes B180. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Mercedes gegen einen geparkten Anhänger und stieß ihn um. Hierbei wurde ein geparkter Mercedes Vito beschädigt.
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Essen nahm den Unfall auf. Für die Dauer des Einsatzes sperrten Polizisten die Buschstraße weiträumig ab.
„Weil die Angaben der beiden Fahrer nicht zum Schadensbild vor Ort passten, stellten die Beamten den grauen Audi und den schwarzen BMW als Beweismittel sicher“, so die Duisburger Polizei. Hinweise auf den Konsum von Alkohol oder Drogen hätten sich nicht ergeben.
Weil beide über keinen festen Wohnsitz im Inland verfügen, mussten sie an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung erbringen. Das Verkehrskommissariat 21 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zur Fahrweise der Beteiligten oder allgemein zum Unfall geben können, melden sich bitte unter der Telefonnummer 0203 2800 bei der Polizei.


