
Wuppertal. Mit der ›Götterdämmerung‹ erlebt die konzertante Aufführung von Richard Wagners ›Ring des Nibelungen‹ mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und Generalmusikdirektor Patrick Hahn am Sonntag, 22. März, ab 16 Uhr ihr großes Finale.
Der letzte Teil des Bühnenfestspiels verspricht abermals, ein musikalisch und atmosphärisch einzigartiges Konzerterlebnis in der Historischen Stadthalle Wuppertal zu werden. Es singen unter anderem Benjamin Bruns, Ain Anger,
Karen Cargill und Sofia Fomina sowie der Opernchor der Wuppertaler Bühnen und die Kartäuserkantorei Köln. Außerdem ist die britische Star-Sopranistin und Wagner-Ikone Catherine Foster als Brünnhilde zu Gast. Das Konzert ist bereits ausverkauft, Restkarten sind gegebenenfalls an der
Abendkasse erhältlich.
»Ich freue mich sehr, dass unser konzertanter ›Ring‹ zu einem überwältigenden Publikumserfolg geworden ist. Die vier ausverkauften Konzertabende in einzigartiger Atmosphäre der Historischen Stadthalle Wuppertal haben Richard Wagners Meisterwerk zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden lassen. Für das Sinfonieorchester Wuppertal, das fantastische Ensemble und mich bleiben diese Abende unvergesslich – und sicher auch für das Publikum von nah und fern«, zieht Generalmusikdirektor Patrick Hahn eine erste Bilanz des Leuchtturmprojekts.
Im letzten Teil des Bühnenfestspiels werden die Protagonisten mit ihrem unausweichlichen Schicksal konfrontiert. Unter den Menschen findet sich das Liebespaar Siegfried und Brünnhilde in einer verheerenden Intrige, die das Schicksal der beiden maßgeblich beeinflussen wird. Als Konsequenz
ihrer Gier nach Macht und Einfluss muss Wotans Götterschar den Untergang ihrer ganzen Welt mit ansehen, doch wendet sich das Los auch nicht zugunsten der Nibelungen. Mit der Vernichtung des verheerenden Rings und der Rückführung dessen Goldes an den Rhein schließt sich der Kreis. Nun
kann ein neues Zeitalter anbrechen.
Mit seinem ›Ring des Nibelungen‹ bereitet Richard Wagner den Weg für ein monumentales Musikdrama, das die Grenzen von Oper als Gesamtkunstwerk neu definiert. Jetzt, 150 Jahre später und etwa 40 Jahre nach der letzten Inszenierung in Wuppertal, führen die Musikerinnen und Musiker
des Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn an vier Konzertabenden ausnahmsweise »Regie«.
Denn Richard Wagner vollbringt in seinem ›Ring‹ eine musikalische Pionierleistung: Noch nie wurden Gefühle, Persönlichkeiten, Objekte und Orte so eng mit den Melodien der Partitur verwoben und kehren in Form von Leitmotiven in einer solchen dramaturgischen Dichte zurück.

