Eine Schwebebahn ist unterwegs. Foto: WSW
Eine Schwebebahn ist unterwegs. Foto: WSW

Wuppertal. Mit einer Gesamt-Systemverfügbarkeit von 98,8 Prozent blicken die Wuppertaler Stadtwerke wieder – wie schon im Vormonat – auf einen insgesamt stabilen Betriebsmonat August zurück. Die Verfügbarkeit bezogen auf betrieblich und technisch verursachte Störungen lag bei 99,3 Prozent, wie die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) mitteilen.


Die WSW verzeichneten im letzten Monat 21 Betriebsstörungen mit einer Gesamtdauer von 391 Minuten. Davon entfielen 155 Minuten auf acht extern verursachte Störungen, wie Polizei- und Feuerwehreinsätze. Nur vier Störungen dauerten länger als 30 Minuten. Die mit 52 Minuten längste resultierte aus einem Polizeieinsatz, nachdem Jugendliche am Alten Markt einen Gelenktriebwagen durch einen gezielten Steinwurf beschädigt hatten. Weitere außergewöhnliche Vorfälle, die zu längeren Betriebsunterbrechungen führten, waren eine Rauchmelderauslösung im Dachcontainer einer Bahn (Störungsdauer 44 Minuten) sowie Probleme mit der Bremshydraulik (Störungsdauer 49 Minuten). Letzteres war der einzige Fall, in dem ein Wagen nicht mehr fahrbereit war und vom nachfolgenden Zug weggedrückt werden musste. Bei allen technischen Störungen waren Fachleute der WSW schnell zur Stelle und konnten die Störungen beheben, so dass der Betrieb meist zeitnah wieder aufgenommen werden konnte.

Die Schwebebahn fuhr im August an 15 von 31 Tagen völlig störungsfrei. An weiteren zehn Tagen mit kürzeren Betriebsunterbrechungen lag die durchschnittliche Störungsdauer bei zwölf Minuten. Damit ist die Schwebebahn weiterhin ein sehr verlässliches Verkehrsmittel.

Die WSW arbeiten kontinuierlich daran, die Verlässlichkeit der Schwebebahn zu steigern und durch fortlaufende Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen Einschränkungen für die Fahrgäste auf ein Minimum zu reduzieren. In den ersten acht Monaten des Jahres 2026 erreicht die Schwebebahn bei der Gesamtverfügbarkeit einen sehr guten Wert von 99,0 Prozent. Die beste Performance im laufenden Jahr erreichte das Wuppertaler Wahrzeichen im Mai mit einem Spitzenwert von 99,8 Prozent.