Wuppertal. Das Sinfonieorchester Wuppertal auf Reisen: Am 29. und 30. August kehrte das Orchester nach drei Jahren zurück zum renommierten Schweizer Sommerfestival „Murten Classics”.
Im historischen Schlosshof von Murten, mit Blick über den Murtensee, präsentierte sich das
Orchester an zwei Abenden einem internationalen Publikum. Am Pult stand Christoph-Mathias Mueller,
als Solistin war die Pianistin Sofja Gülbadamova zu erleben. Für das Sinfonieorchester Wuppertal ist ein Gastspiel eine besondere Gelegenheit, die musikalische Arbeit des Orchesters über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus sichtbar und hörbar zu machen. Die Einladung nach Murten unterstreicht die überregionale und internationale Ausstrahlung des Wuppertaler Klangkörpers und eröffnet zugleich den Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, an einem außergewöhnlichen Konzertort vor einem neuen Publikum aufzutreten.
Das 1989 gegründete Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freiheit | Liberté“. Vom 9. bis zum
30. August verbindet „Murten Classics” Konzerte unterschiedlicher Besetzungen und Stilrichtungen mit
besonderen Spielorten in Murten und der Umgebung. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die
Konzerte im historischen Schlosshof, wo renommierte Orchester, Dirigenten und Solisten unter freiem
Himmel auftreten.
Das Gastspiel des Sinfonieorchesters Wuppertal fügte sich damit unmittelbar in die internationale
Ausrichtung des Festivals ein. Auf dem Programm der Konzerte unter dem Titel „Freiheitsruf“ standen
Werke von Sibelius, Rossini, Barvinsky, ebenso wie Auszüge aus Chatschaturjans „Spartacus” und
Rozsas „Ben Hur”. Gemeinsam mit Sofja Gülbadamova präsentierte das Orchester „Africa op. 89,
Fantasie” von Saint- Saëns sowie Blochs „Scherzo fanstasque”.
Mit dem Gastspiel setzte das Sinfonieorchester Wuppertal ein Zeichen für die Bedeutung des
musikalischen Austauschs über Grenzen hinweg und nahm ein Stück Wuppertaler Musikleben mit auf
die Reise in die Schweiz


