Patrick Hahn und Michael Kupfer-Radecky in ›Die Walküre‹ . Foto: Sinfonieorchester Wuppertal / Yannick Dietrich
Patrick Hahn und Michael Kupfer-Radecky in ›Die Walküre‹ . Foto: Sinfonieorchester Wuppertal / Yannick Dietrich

Wuppertal. Der vom Publikum gefeierte konzertante ›Ring des Nibelungen‹ mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und Generalmusikdirektor Patrick Hahn geht weiter: Am Sonntag, 22. Februar, ab 16 Uhr ist Richard Wagners ›Siegfried‹ in der Historischen Stadthalle Wuppertal zu erleben.


Auf der Bühne wird es unter anderem ein Wiedersehen mit Michael Kupfer-Radecky, Stéphanie Müther, Joachim Goltz und Kurt Rydl geben. Außerdem ist der weltweit gefragte Heldentenor Corby Welch in der Titelrolle zu Gast.

Von der Welt verborgen wächst Siegfried, der Sohn des unglücklichen Geschwisterpaars, heran. Bevor Sieglinde den Komplikationen bei Siegfrieds Geburt erliegt, übergibt sie das Kind dem zwielichtigen Zwerg Mime, der ihn aufzieht, mit dem unbändigen Charakter des jungen Helden jedoch heillos überfordert ist. Dennoch braucht ihn Mime für sein Vorhaben, den allmächtigen Ring, den der Riese Fafner in Gestalt eines Drachen hortet, zu erlangen. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels handelt von
der Identitätssuche eines heranwachsenden Mannes, von jugendlichem Übermut und von Angst und Unsicherheit, die bei der ersten Begegnung mit einer Frau vielleicht sogar stärker sind, als bei manchem Drachenkampf.

Mit seinem ›Ring des Nibelungen‹ bereitet Richard Wagner den Weg für ein monumentales Musikdrama, das die Grenzen von Oper als Gesamtkunstwerk neu definiert. Jetzt, 150 Jahre später und etwa 40 Jahre nach der letzten Inszenierung in Wuppertal, führen die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn an vier Konzertabenden ausnahmsweise »Regie«.

Denn Richard Wagner vollbringt in seinem ›Ring‹ eine musikalische Pionierleistung: Noch nie wurden Gefühle, Persönlichkeiten, Objekte und Orte so eng mit den Melodien der Partitur verwoben und kehren
in Form von Leitmotiven in einer solchen dramaturgischen Dichte zurück.
Zu den vier Konzertabenden gibt es ein Begleitprogramm, welches das ›Ring‹-Erlebnis abrundet. Studierende der Bergischen Universität Wuppertal stellen an den Abenden Grafiken aus, die von Richard Wagners Musik inspiriert sind. Für die kulinarische Begleitung sorgt die Culinaria in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit einem erweiterten Angebot vielfältiger Speisen und Getränke.

Restkarten für die konzertante Aufführung sind bei der Kultur-Karte oder unter sinfonieorchester-wuppertal.de/ring erhältlich.