Die Wuppertaler Schwebebahn ist unterwegs. Foto: WSW
Die Wuppertaler Schwebebahn ist unterwegs. Foto: WSW

Wuppertal. Im Oktober hat sich die Schwebebahn erneut als zuverlässiges Verkehrsmittel erwiesen.


Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ziehen eine positive Bilanz: Die Systemverfügbarkeit lag bei sehr guten 99,5 Prozent, bezogen auf betrieblich und technisch bedingte Störungen sogar bei hervorragenden 99,6 Prozent. Insgesamt wurden zwölf Betriebsstörungen registriert. Davon hatten acht betriebliche oder technische Ursachen, vier Störungen sind auf externe Einflüsse wie Polizei- oder Feuerwehreinsätze zurückzuführen. Längere Betriebsunterbrechungen von mehr als 30 Minuten gab es im Oktober lediglich zweimal. Keine einzelne Störung dauerte länger als eine Stunde.

Zu den größeren Ereignissen zählten eine Fahrzeugstörung im Bereich der Haltestelle Kluse am 15. Oktober sowie ein Kurzschluss infolge eines Kabelschadens an der Fahrstromanlage nahe der Haltestelle Völklinger Straße am 27. Oktober. Kurz nach der Abfahrt von der Haltestelle Völklinger Straße kam der vorletzte Zug in Richtung Vohwinkel aufgrund des Kabelschadens zum Stillstand. Die Feuerwehr evakuierte 24 Fahrgäste mithilfe einer Drehleiter. Noch in der Nacht wurde der Schaden behoben, sodass der Schwebebahnbetrieb am folgenden Morgen wieder regulär starten konnte.

An insgesamt 20 von 31 Tagen verlief der Schwebebahnbetrieb ohne jegliche Betriebsunterbrechung. An den Tagen mit kürzeren Störungen unter 30 Minuten lagen die Unterbrechungen durchschnittlich bei lediglich zehn Minuten. Damit bestätigte die Schwebebahn auch im Oktober ihre hohe Betriebsstabilität und Verlässlichkeit im täglichen Einsatz