Wuppertal. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) ziehen erneut eine positive Bilanz für die Wuppertaler Schwebebahn. Mit einer Gesamtverfügbarkeit von 99,4 Prozent bewegte sie sich im September auf einem hohen Niveau. Betrachtet man ausschließlich technisch oder betrieblich bedingte Ausfälle, lag die Verfügbarkeit sogar bei 99,7 Prozent.
Die hohen Werte zeigen sich auch im Betriebsverlauf des Monats: Lediglich zwei Störungen führten zu längeren Unterbrechungen des Fahrbetriebs. Nur an drei Tagen war die Schwebebahn insgesamt länger als 30 Minuten von Betriebsunterbrechungen betroffen. Die umfangreichste Beeinträchtigung (95 Minuten) ereignete sich am 4. September in den frühen Morgenstunden. Nach der Kollision eines Zuges mit einem fehlerhaft aufgebauten Baugerüst im Bereich Hauptbahnhof musste der Betrieb vorübergehend eingestellt werden. Nachdem das Gerüst entfernt sowie Fahrzeug und Strecke überprüft und freigegeben worden waren, konnte die Schwebebahn ihren Betrieb wieder aufnehmen. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine weitere längere Unterbrechung (48 Minuten) entstand am 27. September durch einen Feuerwehreinsatz auf der Kaiserstraße in Vohwinkel. Solche externen Ereignisse liegen außerhalb des Einflussbereichs der WSW, können den Betrieb jedoch zeitweise beeinträchtigen.
Bemerkenswert ist, dass an 24 der 30 Septembertage durchgehend Schwebebahnbetrieb ohne Unterbrechungen möglich war. Die Zahlen unterstreichen die Zuverlässigkeit des Systems und die hohe Stabilität im täglichen Betrieb.
Damit bleibt die Schwebebahn für viele Menschen in Wuppertal ein verlässliches Verkehrsmittel. Regelmäßige Wartungen, moderne Technik und die kontinuierliche Weiterentwicklung betrieblicher Abläufe tragen dazu bei, die Verfügbarkeit dauerhaft auf hohem Niveau und Auswirkungen möglicher Störungen so gering wie möglich zu halten.


