Velbert/Wülfrath. Ein Poker-Team aus der Region Düsseldorf hat bei den Deutschen Meisterschaften auf Usedom groß abgeräumt. Mit dabei waren auch Spieler aus Velbert und Wülfrath, die den Titel in ihre Heimatstädte geholt haben.
“Heads up” ist eine Spielart im Poker, bei dem die Aktiven sich in Eins-gegen-Eins-Duellen gegenüber sitzen und versuchen, die Chips des Gegners für sich zu gewinnen – ganz im Gegensatz zu den bekannten Spielen im “Full ring”-Format, bei dem alle gemeinsam an seinem Tisch mit bis zu neun Aktiven spielen.
Die Poker-Experten Robert Elsner aus Velbert sowie Petra Fink und Klaus Erkeling aus Wülfrath sind in den Duellen offensichtlich besonders gut: Gemeinsam mit ihrem Team aus der Region Düsseldorf holten sie den Titel. Joachim Gaidies aus Wülfrath, der ebenfalls zum Team gehört, war zur gleichen Zeit als Teamchef der Düsseldorfer Poker-Bundesliga-Mannschaft im Kings Resort in Rozvadov aktiv, kämpfte dort um den Sieg bei der Deutschen Bracelet-Meisterschaft.
Auf Usedom hat das Turnier vom 23. bis zum 25. Januar stattgefunden. Zuvor haben die Pokerspieler sich mit anderen 14 Mannschaften aus ganz Deutschland qualifiziert. Unter der Führung von Andreas Schulz ging es auf die Ostseeinsel.
Für das Team aus der Region verlief bereits die Gruppenphase spannend: Als Zweiter hat man knapp den Sprung in das Viertelfinal geschafft. Dort setzte die Mannschaft sich dann allerdings deutlich mit 74:26 gegen “Stack2 Attack” aus Hannover durch und löste das Ticket für das Halbfinale.
Mit “Hold’em Cologne Team Black” aus der Domstadt Köln stand ein Gegner aus der Rheinregion fest – das Derby entschieden die Düsseldorfer mit großem Vorsprung für sich (76:24). Zum zweiten Mal nach 2026 zogen die Lokalmatadoren damit in das Finale ein.
Dort trafen sie auf den Titelverteidiger THC Bochum. Die Düsseldorfer gingen zunächst mit 28:0 in Führung, Bochum kam allerdings eindrucksvoll zurück und glich aus. Die stärkeren Nerven hatte letztlich das Team mit Spielern aus der Region rund um die Landeshauptstadt: 56:28 stand es am Ende – der Meistertitel ging damit auch nach Velbert und Wülfrath.


