Die CDU fordert: Depotcontainer im gesamten Stadtgebiet müssen sauberer werden. Foto: CDU Ratingen
Die CDU fordert: Depotcontainer im gesamten Stadtgebiet müssen sauberer werden. Foto: CDU Ratingen

Ratingen. Verschmutzte, verwitterte und mit Schmierereien übersäte Depotcontainer prägen an zahlreichen Stellen im Ratinger Stadtgebiet zunehmend das Straßenbild. Während die Stadt mittlerweile konsequent und zunehmend erfolgreich gegen illegale Müllablagerungen im Umfeld der Sammelstellen vorgeht, bleibt der Zustand der Container selbst häufig unbefriedigend. Die CDU-Fraktion möchte dies nun ändern und fordert in einem neuen Antrag eine kurzfristige Reinigung sowie verbindliche Standards für die regelmäßige Pflege der Container.


Wer mit offenen Augen durch Ratingen geht, dem dürfte der Zustand vieler Depotcontainer bereits aufgefallen sein. Besonders die Glascontainer haben nach jahrelanger Nutzung sichtbar gelitten: Verschmutzte Oberflächen, großflächige Schmierereien und teilweise kaum noch erkennbare Farbkennzeichnungen für die verschiedenen Glassorten sind vielerorts anzutreffen. Die CDU-Fraktion hat deshalb zahlreiche Standorte in Ratingen-Mitte dokumentiert, darunter an der Minoritenstraße, am Europaring, am Wilhelmring und an der Homberger Straße.

„Wir investieren als Stadt viel Mühe und Geld, um Ratingen sauber und attraktiv zu halten. Da kann es nicht unser Anspruch sein, dass an zahlreichen Stellen im Stadtgebiet Container stehen, die seit Jahren offensichtlich keine gründliche Reinigung mehr erfahren haben. Teilweise sind die Verschmutzungen so stark, dass man kaum noch erkennen kann, für welche Glassorte der jeweilige Container vorgesehen ist. Das ist weder schön anzusehen noch ein Zustand, den wir dauerhaft hinnehmen sollten“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Dabei unterscheiden die Christdemokraten ausdrücklich zwischen den unerlaubten Müllablagerungen rund um die Containerstandorte und dem Zustand der Sammelbehälter selbst. Gegen die illegale Entsorgung von Abfällen geht die Stadt mittlerweile verstärkt vor, auch die regelmäßige Beseitigung der Ablagerungen wurde deutlich verbessert. Aus Sicht der CDU muss nun als nächster Schritt auch die Reinigung der Container selbst stärker in den Fokus rücken.

„Die Container gehören zur alltäglichen Infrastruktur unserer Stadt und stehen häufig an gut sichtbaren Stellen. Ihr Zustand trägt damit unmittelbar zum Erscheinungsbild des öffentlichen Raums bei. Deshalb sehen wir deutlichen Handlungsbedarf“, erläutert Gerold Fahr, stellvertretender Vorsitzender und Innenstadtentwicklungsexperte der CDU-Fraktion Ratingen.

Konkret beantragt die CDU-Fraktion deshalb zunächst eine kurzfristige Außen- und Innenreinigung der Depotcontainer im gesamten Stadtgebiet, insbesondere der Glascontainer. Damit soll jedoch nicht nur einmalig für Abhilfe gesorgt werden. Vielmehr soll die Verwaltung gemeinsam mit den beauftragten Dienstleistern ein stadtweites Reinigungskonzept erarbeiten, das verbindliche Standards für die regelmäßige Reinigung sowie die anlassbezogene Beseitigung von Schmierereien und besonders starken Verunreinigungen vorsieht. Diese Anforderungen sollen künftig auch bei Ausschreibungen und vertraglichen Vereinbarungen verbindlich berücksichtigt werden.

„Uns geht es ausdrücklich nicht nur um eine einmalige Reinigungsaktion, nach der die Container schon bald wieder unansehnlich sind. Wir wollen eine dauerhafte und verlässliche Lösung, bei der klar geregelt ist, in welchen Abständen gereinigt wird und wie bei besonders starken Verschmutzungen vorzugehen ist. Das muss mit den zuständigen Dienstleistern verbindlich vereinbart werden oder eigenerbracht werden, damit die Sauberkeit auch für die Ratinger Nutzer gewährleistet ist“, betont der Christdemokrat Fahr weiterführend.

Für die CDU ist die Initiative ein weiterer Baustein ihrer Bemühungen um mehr Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum. „Es sind häufig gerade die vermeintlich kleinen Dinge, die darüber entscheiden, wie gepflegt eine Stadt wahrgenommen wird. Saubere Straßen, ordentlich unterhaltene öffentliche Anlagen und eben auch gepflegte Depotcontainer gehören für uns selbstverständlich dazu. Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass hier kurzfristig sichtbare Verbesserungen eintreten und diese anschließend auch dauerhaft erhalten bleiben“, erklärt Heins abschließend.