
Ratingen. Am Blauen See in Ratingen ist in bemerkenswertem Tempo etwas passiert, das viele schon lange erwartet haben: Die Aufbauten der insolventen Erlebniswelt sind vollständig abgerissen worden. Die Fläche ist geräumt – und damit der Weg frei für eine neue Nutzung, die noch in diesem Jahr sichtbar werden soll.
Die CDU-Fraktion begrüßt ausdrücklich, wie zügig die Verwaltung nach dem Insolvenzantrag des Betreibers gehandelt hat. Selten geht so etwas so schnell. Der Abriss ist abgeschlossen, die Fläche ist frei – und die Stadt hat bereits vereinbart, dass noch 2026 eine Interimsnutzung auf den Weg gebracht wird. Geplant sind unter anderem gastronomische Angebote wie Foodtrucks, die Herrichtung des kleinen Spielplatzes am See sowie eine Verbesserung der Wegeverbindung zur Naturbühne.
“Ich freue mich sehr, dass das so schnell gegangen ist. Der Blaue See ist ein wunderschöner Ort mitten in Ratingen – und er hat es verdient, dass dort endlich wieder etwas Lebendiges entsteht. Dass die Verwaltung hier so entschlossen gehandelt hat, verdient echte Anerkennung”, sagt Ewald Vielhaus, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion, dessen Wahlkreis den Blauen See umfasst.
Was über die Interimsnutzung hinausgeht, wird im kommenden Jahr dem Rat und seinen Ausschüssen vorgelegt. Dann soll ein Gesamtkonzept für die dauerhafte Weiterentwicklung des Areals erarbeitet werden – unter Einbeziehung der bereits beschlossenen Entwicklungsziele, die der Rat im Oktober 2023 fraktionsübergreifend verabschiedet hatte.
“Der Blaue See hat enormes Potenzial als Naherholungs- und Freizeitstandort für ganz Ratingen. Dass wir jetzt endlich mit der Umsetzung loslegen können, ist ein gutes Signal – und ich bin zuversichtlich, dass wir noch in diesem Sommer erste sichtbare Ergebnisse sehen werden”, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion.
Hintergrund: Der Blaue See ist ein zentraler Naherholungsbereich in Ratingen. Im Oktober 2023 hatte der Rat der Stadt fraktionsübergreifend einen Antrag zur Entwicklung des Gesamtareals beschlossen, der unter anderem die Aufwertung des Eingangsbereichs, gastronomische Nutzungen, Spiel- und Freizeitangebote sowie die Weiterentwicklung der Naturbühne vorsieht. Nach dem Insolvenzantrag des Betreibers der Erlebniswelt hat die Verwaltung den Abriss der Aufbauten veranlasst, der nun abgeschlossen ist.

