Installationsansicht im Museum Ratingen. Werke von Peter Brüning und Karl Burkhard, links: Jannis Kounellis, Foto: Johannes Bendzulla/Archiv
Installationsansicht im Museum Ratingen. Werke von Peter Brüning und Karl Burkhard, links: Jannis Kounellis, Foto: Johannes Bendzulla/Archiv

Ratingen. Am Freitag hat sich der Tod Peter Brünings zum 50. Mal gejährt. Darauf weist die Stadtverwaltung hin.

Der aus Düsseldorf stammende Künstler zählt, dem deutschen Informel zugehörig, zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Kunst nach 1945. Das künstlerische Werk Brünings, in welchem er sich auch der Pop-Art und der Objektkunst widmete, erregte international Aufsehen und wurde in zahlreichen Ausstellungen, wie beispielsweise der ‚documenta‘ in Kassel in den Jahren 1959, 1964 und 1968, präsentiert.

Bis zu seinem frühen Tod lebte Brüning in Ratingen, wo sein Haus zum Treffpunkt der jungen Kunstszene wurde, und hatte eine Professur für Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf inne.

Der Nachlass Peter Brünings wird von Dr. Marie-Luise Otten betreut, die gleichfalls die Vorsitzende der Peter-Brüning-Gesellschaft ist.

Das Museum Ratingen liegt am, im Jahr 1992 nach ihm benannten, Peter-Brüning-Platz und ist im Besitz verschiedener künstlerischer Arbeiten Brünings. In der aktuellen Sammlungspräsentation des Museums werden insgesamt drei Werke des Künstlers ausgestellt. Hierbei wird er dem Art Brut-Künstler Karl Burkhard direkt gegenübergestellt. Die Hängung nahm der Künstler Max Schulze im Dialog zu seiner eigenen Ausstellung im Museum Ratingen vor.

Auf der Homepage des Museums ist ein virtueller Rundgang durch die Sammlungsschau möglich: www.museum-ratingen.de.