Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild

Ratingen.  Die Serie ist gerissen: Nach zuvor fünf ungeschlagenen Drittliga-Partien hat es Interaktiv-Handball Düsseldorf-Ratingen am Samstag erstmals wieder erwischt.

Gegen die stark eingeschätzte HSG Hanau, die in der Vorsaison die Drittliga-Staffel Süd-West gewonnen hatte, unterlag der Aufsteiger in der heimischen Sporthalle an der Gothaer Straße nach einem sehr temporeichen Spiel mit 38:42 (20:19). „Gerade in der ersten Hälfte haben wir das sehr ordentlich gemacht. In der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel phasenweise ausgeglichen gestalten, haben aber letztlich zu viele Chancen ausgelassen. Am Ende hat Hanau eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, konstatierte Benjamin Daser, Fachbereichsleiter Sport bei interaktiv, hinterher.

Dabei verlief schon der Auftakt mit 0:2 (2.) nicht gerade gut. Und auch nach dem schnellen 2:2-Ausgleich (3.) zogen die extrem flinken Gäste über 5:2 (5.) und 8:4 (7.) bis auf 14:11 davon (16.). Doch die Mannschaft von interaktiv-Trainer Filip Lazarov ließ sich nicht abschütteln, hielt dagegen und glich bis zur 24. zum 17:17 aus. Nur wenige Augenblicke später war es dann soweit: Tomislav Nuic brachte die Hausherren erstmals in Führung – 18:17. Diesen knappen Vorsprung mit einem Treffer transportierte interaktiv dann bis in die Pause (20:19).

Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeber allerdings erneut nicht optimal in die Begegnung. Dies nutzte Hanau konsequent, um die Partie erneut zu drehen und nach fünf Spielminuten mit 24:21 in Führung zu gehen. In der Folge verlief das hart umkämpfte Duell dann auf Augenhöhe hin und her, die HSG konnte interaktiv so bis zum 33:30 in der 48. Minute auf Distanz halten. Im Anschluss musste das Lazarov-Team dann mehr und mehr abreißen lassen und die Gäste zogen bis zur 55. Minute bis auf 40:32 davon. Doch die Gastgeber ließen sich trotz des hohen Rückstands in den Schlussminuten nicht hängen und konnten zumindest noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. „Im Verlauf der zweiten Hälfte haben uns sicher etwas die Körner und die personellen Alternativen gefehlt, nachdem nach Robert Markotic, der gar nicht mitspielen konnte, in der Partie auch noch Luca Sackmann (Foto) mit einer Knieverletzung ausgeschieden ist“, erklärte Daser abschließend. Ein Sonderlob gab es für Youngster Alexander Knak, der einige Spielzeit bekam und diese auch positiv zu nutzen wusste.

Interaktiv gegen Hanau: Bliß, Karic (Tor) – Hinrichs, Grbavac (5/1), Ludorf (3), Sackmann (2), Stock (5), Knak (5), Oelze (4), Maric (4), Mensger (1), Engh (1), Ota, Nuic (4), Sabljic (4).