Düsseldorf. Seit Jahren würdigt der Düsseldorfer Landtag den Karneval mit einer eigenen Veranstaltung.
Am Dienstag, 3. Februar, trafen sich hierzu mehr als 1.555 karnevalistische Gäste, darunter mehr als 160 Prinzenpaare, Dreigestirne, Prinzessinnen und Prinzen im Landtag von Nordrhein-Westfalen, um sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.
Auch das Ratinger Prinzenpaar samt Gefolge waren auf gemeinsame Einladung der beiden Landtagsabgeordneten Elisabeth Müller-Witt (SPD) und Jan Heinisch (CDU) zu Gast. Zum ersten Mal war in diesem Jahr auch das Heiligenhauser Session- Paar dabei. Denn zum elfjährigen Jubiläum der Heljens-Jecken konnten sie eine lang gehegte Idee in die Tat umsetzen und riefen das erste Heiligenhauser Schlotschmetpaar aus.
Während des offiziellen Teils wurden Prinz Jörg I. und Prinzessin Claudia III. aus Ratingen vom Landtagspräsidenten André Kuper (CDU) begrüßt und mit dem eigens von Jaques Tilly entworfenen Sessionsorden geehrt. Auch das Schlotschmetpaar Heinz-Peter I. und Christa I. wurden von Landtagsvizepräsident Rainer Schmeltzer (SPD) begrüßt und geehrt. Bereits zuvor führten die beiden Abgeordneten die Prinzenpaare und die weiteren Ehrengäste durch das Parlament. Anschließend dauerten die Feierlichkeiten der zahlreichen Tollitäten aus ganz Nordrhein-Westfalen noch bis zum späten Abend an.
„Karneval ist ein Stück Identität unseres Landes. Heimat und Humor, Zusammenhalt und Ehrenamt: Im Karneval werden Demokratie und Engagement gelebt. Die Menschen, die sich vor Ort einsetzen, bewahren unser Brauchtum und sind die guten Seelen unserer Gesellschaft. Der Empfang im Landtag soll den Menschen etwas zurückgeben und ihr Engagement würdigen. Es freut uns sehr, dass wir erneut das Ratinger Prinzenpaar hier beim närrischen Landtag empfangen durften und dass zum ersten Mal auch ein eigenes Heiligenhauser Session-Paar dabei war“, so Heinisch und Müller-Witt. „Wir freuen uns auf die nächste Session in Heiligenhaus und Ratingen, die nur wegen des Engagements so vieler Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler möglich ist. Dafür möchten wir uns einmal mehr bedanken.“



