Eishockey-Spieler kämpfen um den Puck.
6_3 stand es am Ende für Ratingen. Foto: Daniela Schmidt

Ratingen. Es ist kein hochklassiges, aber ein hochspannendes Topspiel gewesen, das
356 zahlende Zuschauer geboten bekamen.

Unter der Leitung von Schiedsrichter Sebastian Licau schenkten sich beide Mannschaften nichts.  Auf jeder Seite fehlten einige Stammkräfte, die Ice Aliens mussten beim Versuch, das Zepter in die Hand zu nehmen, immer auf die gefährlichen Gegenstöße der schnellen Angreifer der Gäste um Topspieler Manuel Alberg aufpassen. In Überzahl kassierte Ratingen im ersten Drittel das 0:1 durch Pietschmann.

Im zweiten Drittel drehten Marco Clemens, wieder in Überzahl, mit dem 1:1 und Max Bleyer mit dem 2:1 per Doppelschlag die Partie, doch die Gäste zeigten lange Zeit eine starke Leistung mit einem herausragenden Torwart und kamen noch im zweiten Abschnitt durch Tim Ratmann zum 2:2 und durch Eric Peters in Überzahl zum 2:3. Jetzt rannten die Ice Aliens im letzten Durchgang gegen eine Abwehrmauer, doch tatsächlich gelang
Stefan Traut per Bauerntrick knapp 5 Minuten vor dem Ende der 3:3-Ausgleich. Als Tim Brazda gut 3 Minuten vor dem Abpfiff die 4:3-Führung für die Ice Aliens erzielte, stand die Halle Kopf und die Hausherren setzten nun nach. Tobi Brazda mit dem 5:3 in Überzahl in der 58. Minute und Tim Brazda mit dem Empty-Net Goal zum 6:3 nur 22 Sekunden
vor dem Ende machten den Deckel drauf.

Cheftrainer Frank Gentges war nach der Partie erleichtert über den hartumkämpften Erfolg gegen eine starke Mannschaft aus Bergisch Gladbach: „Beide Mannschaften waren nicht in Bestbesetzung. Wir hatten ein Schussverhältnis von 47:24 zu unseren Gunsten und sind in den ersten beiden Dritteln immer wieder am gegnerischen Torwart gescheitert. Im Gegenzug war Bergisch Gladbach mit ihren starken Einzelspielern immer wieder gefährlich. Im letzten Drittel haben uns dann die Brazda-Brüder das Spiel gewonnen.“

Im nächsten Spiel treffen die Ice Aliens am Sonntag, 4. Februar, auswärts um 17.15 Uhr auf die Wiehl Penguins.