Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild

Ratingen. Nach dem Auswärtserfolg beim TV Aldekerk steht für Interaktiv-Handall Düsseldorf-Ratingen am Samstag wieder ein Heimauftritt an: Ab 18 Uhr gastiert mit dem TV Homburg der Drittletzte der aktuellen Drittliga-Tabelle in der Sporthalle an der Gothaer Straße.

„Der derzeitige Tabellenstand ist für uns unerheblich. Wir haben bisher immer ordentliche bis gute Heimspiele gezeigt, haben viel investiert und sind auch gegen Topteams für Punkte infrage gekommen. Und Punkte wollen wir jetzt auf jeden Fall gegen Homburg holen“, erklärt Alexander Oelze, der spielende Co-Trainer.

Die Homburger konnten aus den bisherigen acht Saisonspielen bislang zwei Siege einfahren und mussten sechs Niederlagen hinnehmen. „Homburg hat sich zuletzt im Tor und im Rückraum noch einmal personell verstärkt. Auf uns wartet einmal mehr eine schwierige Aufgabe“, sagt Oelze, der sich selbst unter der Woche mit einer Erkältung herumschlagen musste. Für die Partie gegen den TVH sollte es bei dem Routinier jedoch reichen. Insgesamt dürfte sich personell im Vergleich zum vergangenen Spieltag nichts ändern.

Auch „Rückkehrer“ Tim Koenemann wird wieder im Kader stehen. Koenemann musste eine zeitlang aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten, hat nun aber wieder mehr Kapazitäten zur Verfügung und unterstützte den Aufsteiger daher bereits erstmals am vergangenen Spieltag beim 34:30-Auswärtssieg in Aldekerk. Zuletzt war der Rückraumlinke, der auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden kann, für die SG Überruhr aktiv. „Tim kennt den Verein und das Team, dazu passt die menschliche sowie sportliche Komponente sehr gut zu uns. Gerade vor dem Hintergrund der Verletzungen von Jonas Perschke und Gerrit Engh, die wohl erst im neuen Jahr wieder eingreifen können, eröffnet uns die Verpflichtung mehr Flexibilität“, sagt Benjamin Daser, Leiter des Fachbereichs Sport bei interaktiv.

„Ich bin mit einigen Jungs aus der Mannschaft seit meinem Weggang durchweg in Kontakt geblieben und habe den erfolgreichen sportlichen Weg des Teams verfolgt. Da waren die Wege kurz. Ich freue mich, dass ich mir den Traum, in der 3. Liga zu spielen, erfüllen kann und möchte der Mannschaft natürlich so gut es geht helfen“, erklärt Koenemann und fügt an: „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und die ersten gemeinsamen Trainingseinheiten waren top.“