Beziehen gemeinsam klar Stellung gegen Gewalt an Frauen und Kindern (vorne, von links): Gleichstellungsbeauftragte Nadine Mauch, Angela Böhler (SkF), Manuela Höbler (SPD), Irma Schweiger (Bündnis90/Die Grünen) sowie (hintere Reihe von links) die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Charlotte Fischer-Simon, Dilett Ferber und Eva Schulte (beide Omas gegen Rechts), Ernährungsberaterin Susanne Möpert, Mitinitiatorin Antje Buch und Maisha Morgenroth (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Stadt Ratingen
Beziehen gemeinsam klar Stellung gegen Gewalt an Frauen und Kindern (vorne, von links): Gleichstellungsbeauftragte Nadine Mauch, Angela Böhler (SkF), Manuela Höbler (SPD), Irma Schweiger (Bündnis90/Die Grünen) sowie (hintere Reihe von links) die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte Charlotte Fischer-Simon, Dilett Ferber und Eva Schulte (beide Omas gegen Rechts), Ernährungsberaterin Susanne Möpert, Mitinitiatorin Antje Buch und Maisha Morgenroth (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Zwei orangefarbene Sitzbänke auf dem Spielplatz am Hauser Ring setzen in Ratingen ein sichtbares Zeichen für Gewaltschutz. Mit der klaren Botschaft „Kein Platz für Gewalt an Frauen und Kindern – Für Respekt statt Gewalt“ sollen sie Aufmerksamkeit schaffen, zu Gesprächen anregen und Betroffene ermutigen, Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen.


„Gewalt gegen Frauen und Kinder ist keine Privatsache und kein Kavaliersdelikt. Sie ist ein Angriff auf Menschenwürde und Gleichberechtigung. Deshalb gilt: Hinsehen, handeln und schützen – konsequent und ohne Wegsehen“, erklärt Nadine Mauch, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ratingen.

Die orangefarbenen Bänke sind Teil einer internationalen Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Gerade an einem Spielplatz will man auch darauf aufmerksam machen, dass Kinder von Gewalt unmittelbar oder mittelbar betroffen sein können.

Die Aktion in Ratingen unterstützen auch weitere Mitstreiterinnen, darunter Mitinitiatorin Antje Buch, Manuela Höbler (SPD), Irma Schweiger und Maisha Morgenroth (Bündnis 90/Die Grünen), der Alevitische Kulturverein Ratingen oder der SkF Ratingen. Sie alle beziehen klar Stellung gegen Gewalt.

Konkrete Unterstützung bietet in Ratingen unter anderem der Sozialdienst katholischer Frauen mit dem Wohnprojekt „LoGe – Leben ohne Gewalt“. Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer im Kreis Mettmann, die nach Gewalterfahrungen ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben aufbauen möchten. Bei entsprechendem Unterstützungsbedarf kann auch eine trägereigene Wohnung zur Verfügung gestellt werden. Für das Wohnprojekt ist der SkF unter Telefon 0157 32403634 erreichbar. Weitere Informationen gibt es unter www.skf-ratingen.de.

Die orangefarbenen Bänke sollen deshalb mehr sein als ein Symbol im öffentlichen Raum. Sie sollen daran erinnern, dass Gewalt nicht hingenommen werden darf, dass Betroffene ernst genommen werden müssen und dass konkrete Unterstützung vorhanden ist.