Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild

Ratingen. Seit Samstagabend ist es Gewissheit: Interaktiv-Handball Düsseldorf-Ratingen steigt nach einem Jahr am Ende der laufenden Drittliga-Spielzeit wieder in die Regionalliga Nordrhein ab.

Das 21:21 (9:11)-Remis in der heimischen Sporthalle an der Gothaer Straße gegen die mHSG Friesenheim-Hochdorf II reichte am vorletzten Spieltag nicht, um die rechnerische Chance auf den Klassenerhalt noch weiter am Leben zu halten.

„Das war ein unglücklicher Punktverlust, der leider gleichbedeutend mit dem Abstieg ist. Das ist natürlich unglaublich schade und traurig“, erklärte der spielende Co-Trainer Alexander Oelze, um sogleich hinterher zu schieben: „Natürlich sind wir nicht heute abgestiegen. Wie schon öfter in der Saison hätten wir heute auf jeden Fall gewinnen können. Aber wir waren wieder in den entscheidenden Momenten nicht da. Das zieht sich leider wie ein roter Faden durch unsere Saison – gerade in der Rückrunde.“

Nach ausgeglichenem Beginn (6:6, 13.) geriet die Mannschaft von interaktiv-Trainer Filip Lazarov in den folgenden 13. Minuten mit 7:11 in Rückstand, kämpfte sich zur Pause aber zumindest noch auf 9:11 heran. Im zweiten Abschnitt erzielte Dusan Maric in der 36. Minute erstmals wieder den Ausgleich – 12:12. Die Gastgeber hielten weiter dagegen. In der 44. Minute war es dann Tomislav Nuic der interaktiv für die gute kämpferische Vorstellung belohnte und beim 16:15 erstmals in der Partie in Führung brachte. Bis in die Schlussphase hinein verlief die Begegnung nun ausgeglichen, doch als Janosch Perschke zwei Minuten vor Schluss zum 21:19 für die Gastgeber traf, schien der Heimsieg in greifbarer Nähe. Am Ende gelang den Gästen jedoch per Doppelschlag noch der Ausgleich

„Gerade heute kann man der Mannschaft in kämpferischer Hinsicht sicher keinen Vorwurf machen. Wir haben alles reingeworfen“, befand Oelze, der interaktiv mit Blick auf den Abstieg jedoch Hoffnung machte: „Es ist natürlich sehr traurig, dass wir absteigen. Aber der Verein ist sehr gut aufgestellt und es wird sich noch einiges tun. Man muss sich sicher keine Sorgen machen.“

Interaktiv gegen Friesenheim: Bliß, Budko (Tor) – Poschacher (1), Grbavac (2), Schulz, Perschke (2), Wasse (1), Stock (1), Knak, Oelze (3/3), Maric (5), Mensger, Nuic (5), Koenemann, Sabljic