Ratingen hat leidenschaftlich gekämpft. Foto: Foto: Daniela Schmidt
Ratingen hat leidenschaftlich gekämpft. Foto: Foto: Daniela Schmidt

Ratingen. Erneut haben die Ice Aliens am Westbahnhof eine leidenschaftliche, umkämpfte Partie abgeliefert, die auch diesmal  nur mit einem Tor Differenz entschieden worden ist.


Der Plan, sich auf eine stabile Defensive und Konter zu beschränken, ging auf. Die Essener Mannschaft war optisch überlegen, doch fiel ihr wenig ein, um die Ratinger Defensive mit einem starken Linus Schwarte, der trotz Verletzung nach der Hälfte der Spielzeit die Partie zu Ende spielte, zu überwinden.

Im zweiten Drittel nutzte Manuel Neumann eine Überzahl zum 1:0 aus Ratinger Sicht. Die Eagles kamen noch im Mitteldrittel in Überzahl zum 1:1. In allen Finalspielen gab es diskussionswürdige Entscheidungen der Unparteiischen auf beiden Seiten, dies gehört beim Sport dazu. Aus Ratinger Sicht hätten die Ice Aliens nach Foul an Toni Lamers sicherlich einen berechtigen Penalty zugesprochen bekommen müssen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung erhielten Onckels und Zheltakov jeweils fünf Minuten für Kämpfen.

Im letzten Drittel war klar, dass das Team mit dem Lucky Punch auch die Siegermannschaft sein würde. Essen gelang der Treffer acht Minuten vor dem Ende. Nun agierten die Ice Aliens offener, aber ohne die vorhandene Durchschlagskraft. Eric Stephan erhielt eine Minute vor dem Ende eine 5-Minuten Strafe wegen eines Ellbogenchecks und hätte sich über einen Spielausschluss nicht beschweren können. Eine unsportliche Aktion mit einem Flaschenwurf auf das Eis seitens des Essener Trainers wurde vom Gespann nicht geahndet. So blieb es beim knappen Erfolg für die Heimmannschaft.

Sonntag gibt es das vierte Finalserienspiel am Ratinger Sandbach, das definitiv das letzte Heimspiel der erfolgreichen Saison 2025/26.