Knapp mit 1:0 haben die Aliens gewonnen. Foto: Daniela Schmidt
Knapp mit 1:0 haben die Aliens gewonnen. Foto: Daniela Schmidt

Ratingen. Es ist einer dieser AAbene gewesen, die zeigen, weshalb Eishockey der schnellste Mannschaftssport der Welt ist. Zwei auf Augenhöhe agierende Teams schenkten sich nichts. 


Doch der Reihe nach: Kurzfristig hatten die Ice Aliens den erst 17-jährigen Lasse Schmitz von der U20 der DEG mit einer Doppellizenz ausgestattet. In seinem ersten Spiel kam er in der zweiten Reihe und auch im Powerplay zum Einsatz. Leon Brunet und Tuomas Salonaho mussten, wie im Vorfeld erwähnt, passen.

Im ersten Drittel gelang Matyas Borak in der 9. Minute der einzige Treffer des Spiels, als er in der kurzen Ecke des Tores die Lücke bei Goalie Wotan Knecht fand und die Scheibe zum 1:0 einschlug. Die Gäste kamen mit ihren pfeilschnellen Stürmern immer besser ins Spiel, so entwickelte sich ein Kampfspiel, welches bis in den Schlussabschnitt hinein spannend und hochdramatisch verlief. Drei Minuten und 28 Sekunden vor dem Ende zogen die Rockets bereits den Torwart für einen sechsten Feldspieler und schnürten die Ice Aliens bis zum Ende in deren Drittel ein, doch der mögliche Ausgleich fiel auch dank einer megastarken Leistung von Torwart Linus Schwarte nicht. Somit jubelten die Aliens nach 60 intensiven Minuten über den knappsten aller möglichen Siege und einen Shut-Out für Linus.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sah ein Match auf hohem Niveau: „Das war ein Top-Spiel mit zwei starken Teams und zwei überragenden Torhütern. Beide Teams hätten das Spiel gewinnen können. Wir waren das eine Tor besser und haben somit die drei Punkte.“

Nächstes Spiel ist am kommenden Freitag, 13. November, am Ratinger Sandbach gegen die Dinslakener Kobras.