Ein Kind spielt mit Bausteinen. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Kind spielt mit Bausteinen. Foto: pixabay/symbolbild

Ratingen. Die von der SPD-Fraktion angeregte Einführung von Kommunikationstafeln wird nun in allen 16 Kindertageseinrichtungen der Stadt umgesetzt. Damit ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Inklusion und Teilhabe für Kinder gelungen.


Kommunikationstafeln ermöglichen es Kindern, sich mithilfe von Symbolen, Bildern und Begriffen verständlich zu machen. Besonders Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen, Autismus, Zerebralparese oder anderen kommunikativen Einschränkungen profitieren von diesem Angebot. Gleichzeitig unterstützen die Tafeln auch Kinder, die Deutsch erst erlernen oder sich noch in ihrer sprachlichen Entwicklung befinden, dabei, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Ideen auszudrücken.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Antrag nun umgesetzt wird – und ganz besonders darüber, dass nicht nur eine einzelne Kita, sondern alle Einrichtungen eine Kommunikationstafel erhalten. Es ist ein vergleichsweise kleines Projekt mit großer Wirkung: Kinder werden dabei unterstützt, miteinander ins Gespräch zu kommen, ihre Bedürfnisse zu äußern und aktiv am gemeinsamen Spiel teilzunehmen“, erklärt Finja Reuter, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss.

„Inklusion darf kein abstrakter Begriff bleiben – sie muss im Alltag sichtbar und erlebbar sein. Die neuen Kommunikationstafeln zeigen, wie mit einfachen Mitteln Barrieren abgebaut und Begegnungen geschaffen werden können“, ergänzt Christian Wiglow, Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion.

Die SPD-Fraktion bedankt sich bei der Verwaltung sowie allen Beteiligten für die Unterstützung bei der Umsetzung des Projekts und hofft, dass die Kommunikationstafeln von vielen Kindern genutzt werden und zu einem selbstverständlichen Bestandteil des gemeinsamen Spielens im Alltag der Kitas werden.