Die Friedenskirche in Ratingen. Foto: Alexander Heinz
Die Friedenskirche in Ratingen. Foto: Alexander Heinz

Ratingen. Das Kultur-Café in der Friedenskirche steht am Sonntag, 6. November, ab 19:30 Uhr, im Zeichen des guten Zwecks. Das Konzert der Band „No Name“ soll Spenden für die Kinderkrebshilfe generieren.


„Ihr dürft gerne wieder kommen“, hatte Pastor Thomas Gerhold im Januar 2025 nach dem „No Name“-Konzert in der Friedenskirche gesagt. Nun, sie nehmen ihn beim Wort: „Here we are again“, rufen die Mitglieder der Ratinger Band. „Mit einigen neuen Stücken aus der Welt von Rock und Pop, aber der gleichen Mehrstimmigkeit wie bei unserem ersten Konzert in der Friedenskirche.“
Sie freuen sich jedenfalls auf Freitag, 6. November, ab 19:30 Uhr. Und sie freuen sich auch über eine „volle Hütte“ in der Friedenskirche an der Hegelstraße 16 in Ratingen. Nicht nur wegen der tollen Stimmung: Die Band spendet den Erlös wie beim letzten Mal an die Kinderkrebshilfe.

Der Eintritt ist frei, es darf aber vor allem für den guten Zweck gespendet werden. „Also, macht das Haus voll!“, ist ihr Appell an die Ratinger. Kann man machen. Lohnt sich auch.

Ein Leben für die Romantik

Das Kultur-Café in der Friedenskirche steht am Sonntag, 8. November, ab 16 Uhr, ganz im Zeichen des großen Romantikers Joseph von Eichendorff. Mit Songs, Gedichten und biografischen Skizzen gedenken die „Schwarzbrenner“ Wolfgang Becker (Gesang & Gitarre), Christoph Keisers (Percussion & Rezitation) des 200-jährigen Erscheinungsjubiläums der Eichendorff-Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“. Fritz Keuenhoff wird als das kleine „plus“ biografische Szenen aus dem Leben des stilprägenden Dichters der Romantik beisteuern, der bis zu seinem Tode dem Ideal der „Verzauberung der Welt“ mit aller poetischen Kraft gedient hat.

So wird das Kultur-Café wieder einmal Schauplatz großer romantischer Dichtkunst, verbunden mit eingängiger, selbst geschriebener Musik in unterschiedlichen Stilen und Rhythmen. Ein Nachmittag voller Poesie also, der nicht nur wegen Kaffee und Kuchen, sondern durch literarische und musikalische Kunst zu einem außergewöhnlichen Erlebnis wird.

Der Eintritt ist natürlich frei. Die Veranstalter bitten am Ausgang um Spenden.