Viele Hände übereinander. Foto: Symbolbild (pixabay)
Viele Hände übereinander. Foto: Symbolbild (pixabay)

Ratingen. Ein Beirat für Menschen mit Behinderung soll Rat und die Verwaltung bei der Wahrnehmung der besonderen Lebenslagen und Interessen der Menschen mit Behinderung beraten und dabei unterstützen, Entscheidungen zum Wohl der Menschen mit Behinderung zu treffen.

„Nach der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Behindertengleichstellungsgesetz des Landes NRW muss Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht werden“, so Karin Keune, Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Behinderte in Ratingen.

Nachdem Stadt und Verwaltung in Ratingen schon gute Erfahrungen mit anderen Beiräten wie Jugend- oder Seniorenrat gesammelt haben, hat der Stadtrat im November letzten Jahres die Gründung eines Beirates für Menschen mit Behinderungen beschlossen.

Auf der Jahreshauptversammlung der Aktionsgemeinschaft für Behinderte in Ratingen wurde dieser Beschluss befürwortet und Unterstützung für die Einrichtung eines Beirates beschlossen. Das Aktionsbündnis umfasst: Rolliclub e.V., Lebenshilfe e.V, BSG Ratingen e.V., Freunde und Förderer der WfB e.V., Sozialverband VDK Ortsverein Ratingen, SHG für Muskelerkrankte im Kreis Mettmann, SHG Schlaganfall e.V., SHOW – Zeig Stärke e.V., Türkischer Elternverein TEV Ratingen e.V. und VIBRA e.V – Verein zur Förderung der Inklusion. Vertreten waren auch die KOKOBE des Kreises Mettmann und der Inklusionsbeauftragte der Stadt Ratingen.

Jetzt besteht die Chance für alle Ratinger Bürger und Bürgerinnen mit Behinderung von Anfang an mitzugestalten. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Karin Keune in der EUTB VIBRA e.V. – Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in Ratingen, Am Sandbach 32 im Ärzte Haus West, Tel. 02102 7068541 oder 0151 70002372 melden.