Bürgermeister Klaus Pesch verabschiedete die Personalratsvorsitzende Gesche Hansmeier an ihrem letzten Arbeitstag in den Ruhestand. Foto: Stadt Ratingen
Bürgermeister Klaus Pesch verabschiedete die Personalratsvorsitzende Gesche Hansmeier an ihrem letzten Arbeitstag in den Ruhestand. Foto: Stadt Ratingen

Ratingen. Zwölf Jahre lang hat sich Gesche Hansmeier als Personalratsvorsitzende der Stadt Ratingen für die Belange der rund 1.500 Beschäftigten eingesetzt. Jetzt ist sie in den Ruhestand gegangen.

An ihrem letzten Arbeitstag, kurz vor ihrem 64. Geburtstag, wurde sie von Bürgermeister Klaus Pesch herzlich verabschiedet: „Frau Hansmeier hat sich immer mit ganzem Herzen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt eingesetzt. Ich danke ihr für ihr enormes Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit auch in schwierigen Zeiten.“

Bei der Stadt Ratingen hat Gesche Hansmeier 2002 als Sozialpädagogin im Sozialamt begonnen. Es folgten Stationen beim Jobcenter und als stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte, ehe sie nach den Personalratswahlen 2012 am 1. Juli des Jahres als Verdi-Vertreterin zur Vorsitzenden des Personalrates ernannt wurde. „Ich habe mich wirklich sehr gerne für die Interessen meiner Kolleginnen und Kollegen eingesetzt, auch wenn leider nicht immer das Ergebnis dabei herausgekommen ist, das ich mir für sie gewünscht hätte“, sagt Gesche Hansmeier. „Es gab so einige turbulente Zeiten zu überstehen, doch jetzt freue ich mich auf den neuen Lebensabschnitt mit meiner Familie.“

Zuletzt standen wieder Personalratswahlen an, wieder wurde Verdi stärkste Kraft im Ratinger Rathaus. Neue Vorsitzende (mit dem Schwerpunkt Beamte/Feuerwehr) wird Katrin Kurscheid, die bisherige 2. stellvertretende Vorsitzende. 1. Stellvertreter im städtischen Personalrat bleibt Mike Zollweg (Schwerpunkt sozialer Erziehungsdienst). Neue 2. stellvertretende Vorsitzende (mit dem Schwerpunkt gewerblich Beschäftigte) wird Christiane Wigger, die bisher im Bürgerbüro tätig war. Sie wird ebenso wie die beiden anderen Mitglieder des Personalratsvorstands von der eigentlichen Arbeit freigestellt, um sich in Vollzeit um die Belange der Rathausbediensteten kümmern zu können.