Ein gesperrter Spielplatz. Foto: pixabay
Ein gesperrter Spielplatz. Foto: pixabay

Ratingen. Auf dem Spielplatz am Konrad-Adenauer-Platz in Lintorf wird seit einigen Tagen gearbeitet. Ungefähr sechs Wochen lang wird man dort nicht spielen können, doch danach wird die Anlage nicht wiederzuerkennen sein und tolle Spielmöglichkeiten für kleine Kinder bieten.

Die alte Anlage hatte für die Zielgruppe der kleinen Kinder bis in das Grundschulalter keinerlei Spielwert mehr. 45 Prozent der Fläche waren durch Betonplatten versiegelt, das Spielangebot war überaltert oder nicht für Kleinkinder geeignet.

Deshalb haben die städtischen Ämter für Jugend und für Kommunale Dienste in bewährter Manier zusammen mit den künftigen Nutzern die Erneuerung des Spielplatzes geplant, nämlich mit den Kindern der benachbarten U3-Großtagespflege sowie mit Eltern und Kindern, die dort wohnen.

„Wichtig war es, den alten Baumbestand zu erhalten“, sagt der Beigeordnete Professor Dr. Bert Wagener. „Indem wir das Grün in den Spielprozess einbeziehen, wecken wir bereits bei Kleinkindern das Verständnis für die Natur. Wir werden den Spielplatz vollständig entsiegeln und verbessern damit gleichzeitig das Kleinklima und den Hitzeschutz.“

Durch altersgerechte Geräte für Kinder bis ins Grundschulalter wird die Attraktivität der Anlage deutlich erhöht. Demnächst gibt es eine Spiel-, Kletter- und Rutschenkombination, einen Balancierbalken, Kleinkinderschaukeln und ein Mini-Karussell, und die Eltern können ihren Kindern zuschauen, während sie auf Bänken im Schatten der großen Bäume sitzen. Die Stadt investiert hier 131.000 Euro.