Ausbildungsbeginn: Tobias Brazda, Hendrik Warnecke, Florian Christiani, Torben Wagner und Praxisanleiter Tobias Kurtok. Foto: Feuerwehr Ratingen
Ausbildungsbeginn: Tobias Brazda, Hendrik Warnecke, Florian Christiani, Torben Wagner und Praxisanleiter Tobias Kurtok. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Vier Brandmeister der Ratinger Feuerwehr starten heute in Bocholt ihre Qualifizierung zu Notfallsanitätern.

In NRW stellen viele Feuerwehren den Rettungsdienst gemeinsam mit den Hilfsorganisationen sicher – so ist das auch bei der Feuerwehr Ratingen. „In den Wachen in Ratingen und Heiligenhaus versehen Mitarbeiter von Berufsfeuerwehr, Malteser Hilfsdienst, der Johanniter Unfall Hilfe und dem Deutschen Roten Kreuz ehrenamtlich und beruflich ihren Dienst“, heißt es als Erklärung von der Wehr.

Im Jahr 2014 wurde das neue Berufsbild des Notfallsanitäters gesetzlich geregelt: Die dreijährige bzw. zweieinhalbjährige Ausbildung befähigt die Absolventen nach einer stattlichen Prüfung verschiedene Rettungsmittel eigenverantwortlich zu führen. Hierbei werden nach standardisierten Vorgaben auch ärztliche Maßnahmen ergriffen. Die Ausbildung ist damit die höchste nicht ärztliche Qualifikation im Rettungsdienst.

Am heutigen Tag startet wieder eine Ausbildung für Ratinger Feuerwehrangehörige. Die vier jungen Kollegen sind bereits fertige Rettungssanitäter und werden nun fortgebildet. An der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie Bocholt steht zunächst Theorie auf dem Lehrplan. Dann folgen mehrere Praktika in Krankenhäusern und auf den Rettungswachen.