Ratingen. Am vorvergangenen Wochenende haben die Mitglieder des Ratinger Grünen-Ortsverbandes ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke sowie für die Reserveliste für den Stadtrat gewählt.
Die Hälfte der Kandidierenden sind Frauen, ein Drittel ist unter 50 Jahren alt. „Ich freue mich darüber, dass die Grünen diese Diversität in die Kommunalpolitik bringen“, sagt Barbara Esser, stellvertretende Bürgermeisterin, die im September auf Listenplatz 3 und als Direktkandidatin für den Bezirk „Mitte Poststraße“ kandidieren wird.
„Unsere Liste spiegelt die Ratinger Bevölkerung wider. Bei uns finden sich Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte, Selbstständige, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Kunstschaffende und Handwerkerinnen und Handwerker. Menschen mit Migrationserfahrung, junge Familienmütter und -väter, Menschen mit Behinderung. Das zeichnet uns aus und sorgt dafür, dass wir vielseitige Perspektiven in die Politik einbringen können.“
Die Ratinger Grünen verstehen sich als „progressive Kraft, die nicht nur inhaltlich sondern auch im politischen Miteinander Kommunalpolitik neu gestalten wollen“.
„Wir brauchen diese unterschiedlichen Erfahrungshorizonte, wenn wir die Dinge in Ratingen gemeinsam weiterentwickeln wollen. So können unterschiedliche Bevölkerungsgruppen voneinander lernen und gemeinsam wachsen“, betont Sascha Buselmeier, mit 29 Jahren jüngster Kandidat des Ortsverbandes. Buselmeier, der im Wahlbezirk Lintorf Nord kandidiert, war in der letzten Amtszeit bereits als sachkundiger Bürger für die Grünen aktiv. „Für jüngere Menschen scheint der Schritt in die aktive Politik manchmal recht groß oder kompliziert. Aber man kann, gerade bei uns Grünen, auch immer erst einmal schnuppern kommen und die Fraktionssitzungen besuchen. Oder wie ich zum Beispiel erst einmal als sachkundiger Bürger Erfahrung sammeln, bevor man dann für den Stadtrat antritt. Ich kann junge Leute nur von Herzen dazu ermutigen, kommunalpolitisch aktiv zu werden.“