Gerollte Sportmatten liegen aufeinander. Foto: pixabay
Gerollte Sportmatten liegen aufeinander. Foto: pixabay

Ratingen. Das Projekt „Schule und Vereine“ seit zwei Jahren von der Stadt gefördert und von der Martin-Luther-King-Gesamtschule betreut, soll nach Vorstellung der Stadtverwaltung nicht mehr gefördert werden. Der SPD gefällt das gar nicht.  

„Damit wäre die aus unserer Sicht sehr sinnvolle Projektarbeit gestorben“, so der Fraktionsvorsitzende Christian Wiglow.

„In einer Kooperation mit dem TV Ratingen, Fortuna Düsseldorf und den Ice Aliens werden Schülerinnen und Schüler mit dem für die jeweilige Sportart benötigten Equipment ausgestattet“, erläutert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin im Schulausschuss Rosa-Maria Kaleja.

„Durch die Ausstattung der Kinder und Jugendlichen mit Sportequipment werden sie motiviert neue Sportarten auszuprobieren und im besten Fall dabei zu bleiben“, ist sich Christian Wiglow sicher. Davon abgesehen ist der Gesundheitsaspekt nicht hoch genug einzuschätzen. „Für einen vergleichsweise geringen finanziellen Aufwand, wird bei diesem Projekt sowohl für den Sport als auch die soziale Kompetenzförderung in Sportvereinen ein erheblicher Mehrwert erzielt“, ist sich Rosa-Maria Kaleja sicher.

Die SPD setzt auf die Unterstützung der anderen Fraktionen, damit das Projekt auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden kann. Der Rat wird darüber am kommenden Dienstag, 19. Dezember, in seiner letzten Ratssitzung in diesem Jahr entscheiden.