
Ratingen. Die Feuerwehr Ratingen hat am 31. August in Kooperation mit den Stadtwerken Ratingen als Betreiber des Freibads Angerbad eine Einsatzübung für den Ernstfall durchgeführt. Ziel der Übung war es, unter realistischen Bedingungen die Rettung einer verletzten Person aus einem schwer zugänglichen Schacht zu trainieren.
Ausgangslage des Übungsszenarios war ein fingierter Notruf gegen 10:30 Uhr. Gemeldet wurde eine verunfallte Person in einem Pumpenschacht des Sprungbeckens im Freibad. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurden die Einsatzkräfte durch das Badpersonal eingewiesen. Dieses teilte mit, dass sich ein Betriebstechniker der Stadtwerke Ratingen bei Wartungsarbeiten im Schacht verletzt habe und diesen aufgrund einer Beinverletzung nicht mehr selbstständig verlassen könne.
Der betroffene Pumpenschacht befindet sich am Beckenumgang des Sprungbeckens, ist rund fünf Meter tief und nur über eine fest installierte Leiter erreichbar. Aufgrund der engen Platzverhältnisse stellte die „Rettung“ besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte.
Unter Anwendung spezieller Techniken zur Rettung aus Tiefen konnten die Einsatzkräfte die verletzte Person zügig sichern und erfolgreich aus dem Schacht befreien. Parallel wurden die Kommunikation zwischen den eingesetzten Einheiten sowie die organisatorischen Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen geübt.
Bereits seit einigen Jahren nutzt die Feuerwehr die Ratinger Bäder für derartige Übungen, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

