Die S6 sollte wieder planmäßig rollen - daraus wurde aber nichts. Foto: Iljana Strenger
Die S6 sollte wieder planmäßig rollen - daraus wurde aber nichts. Foto: Iljana Strenger

Ratingen. Schneller als geplant rollt die S6 nach dem verheerenden Hangrutsch wieder – eigentlich soll das auch planmäßig ablaufen, doch der erste Pendlertag im Berufsverkehr verläuft holprig.


Freie Fahrt gilt für die Züge der S6 seit Sonntag, 14. Dezember. Auf den Termin hatte die Deutsche Bahn hingearbeitet und ihn letztlich auch halten können. Und was kann nach der langen Zeit der Baumaßnahmen schon schiefgehen? Einiges offenbar.

Einen Auftakt nach Maß konnte das Bahnunternehmen für die Strecke nicht hinlegen, denn störungsfrei verlief der Härtetest nach der offiziellen Streckenöffnung vor allem für Berufspendler nicht.

“Die Strecke ist zwischen Ratingen Ost und Kettwig beeinträchtigt. Bisher haben wir leider keine Informationen zur Dauer der Beeinträchtigung. Der Grund dafür ist eine Reparatur an der Strecke.” meldete das Portal “Zuginfo.nrw” bereits am Sonntag.  Es komme zu Verspätungen, Teilausfällen und Ausfällen auf dem kompletten Laufweg.

Konkret für den Ratinger Bereich meldete man in der Fahrtenauskunft, dass die Strecke zwischen Ratingen-Ost und Essen-Kettwig beeinträchtigt sei. “Die Züge fahren in dem betroffenen Bereich langsamer”.

Statt er Züge der Linie S6 bot sich für Pendler daher zum Wochenauftakt ein bekanntes Bild: Ersatzbusse waren unterwegs und rollten zwischen Essen Hbf und Düsseldorf-Rath über die Straßen.

Wer die Fahrt mit der S6 antreten möchte, sollte sich derzeit im Vorfeld kurzfristig informieren.