Die Ratinger Feuerwehr vor Ort in Hürtgenwald. Foto: Feuerwehr Ratingen
Die Ratinger Feuerwehr vor Ort in Hürtgenwald. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. In den frühen Morgenstunden ist die Bereitschaft 4 im Rahmen der landesweiten Einsatzplanung zur überörtlichen Unterstützung alarmiert worden. Die Einsatzkräfte unterstützen bei der Bekämpfung der Waldbrände im Kreis Düren.


„Die Einheiten des Kreises Mettmann sammelten sich zunächst auf der Hauptfeuer- und Rettungswache der Feuerwehr Ratingen. Von dort aus verlegten sie gemeinsam in den Bereitstellungsraum an der Messe Düsseldorf. Dort wurden die Einheiten durch weitere Einsatzkräfte und Fahrzeuge ergänzt und anschließend gemeinsam in das Schadengebiet im Kreis Düren entsandt“, teilt die Feuerwehr Ratingen mit, die sich ebenfalls mit Feuerwehrkräften an dem Einsatz beteiligt

Sie unterstützen vor Ort bei der Führung der Bereitschaft. Der Einsatz erfolgt im Rahmen der landesweit vorgeplanten Konzepte zur überörtlichen Hilfeleistung. Die Einsatzdauer kann bis zu 24 Stunden betragen.

Die Feuerwehr Ratingen ist dabei ein Teil des überörtlichen Hilfeleistungseinsatzes. Die Einsatzmaßnahmen im Schadengebiet werden durch die zuständigen Einsatzleitungen koordiniert, wobei der eigene Einsatzabschnitt durch Kräfte der Bereitschaft 4 organisiert wird.

Mit dem Einsatz leisten die Ratinger Einsatzkräfte gemeinsam mit den weiteren Einheiten einen Beitrag zur Bewältigung der außergewöhnlichen Einsatzlage und zur Unterstützung der örtlichen Kräfte im Schadengebiet. Das Feuer in Hürtgenwald ist wohl der bislang schlimmste Waldbrand in der NRW-Historie. Zahlreiche Feuerwehren aus Nordrhein-Westfalen unterstützen die örtlichen Brandschützer.