
Ratingen. Praktischer Einsatz für Klima- und Naturschutz: Zwei Klassen der Liebfrauenschule haben ihren Lernort in die Natur verlegt und bei einer Aufforstungsaktion im nördlichen Bereich des Stadtwaldes Broichhof mitgewirkt.
Unter Anleitung von Revierförster Volker Steinhage vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW pflanzten die rund 50 Schülerinnen und Schüler 275 junge Bäume auf einer bislang brach liegenden kleinen Waldfläche an der Kaiserswerther Straße.
Das knapp 1.000 Quadratmeter große Areal hatte die Stadt im vergangenen Jahr als Ergänzung zum angrenzenden Stadtwald erworben und für die Aufforstung vorbereitet. Die Liebfrauenschule wiederum veranstaltet seit vielen Jahren schon mit Unterstützung des Revierförsters Pflanzaktionen mit Schulklassen und freut sich, dass man diesmal – im Jahr des 750. Stadtjubiläums, in dem zugleich der 125. Geburtstag der Schule gefeiert wird – auf einer städtischen Fläche aktiv sein kann.
Ausgestattet mit Spaten und viel Engagement, setzten die Schülerinnen und Schüler Stieleichen, Esskastanien und Winterlinden in den Boden. Die Jungbäume sind bereits bis zu 120 Zentimeter hoch und sollen in den kommenden Jahren zu einem stabilen und artenreichen Waldbestand heranwachsen. „Es ist schön zu sehen, mit welchem Einsatz die Jugendlichen am Werk sind. Solche praktischen Erfahrungen in der Natur schaffen Verständnis für ökologische Zusammenhänge und nachhaltiges Handeln“, freut sich Umweltdezernent Bert Wagener.
Mit der gemeinsamen Pflanzaktion leisten die Stadt Ratingen, der Landesbetrieb Wald und Holz NRW und die beteiligten Schülerinnen und Schüler einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Förderung der Biodiversität und zur nachhaltigen Entwicklung des angrenzenden Stadtwaldes. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit im Rahmen des Stadtjubiläums sicht- und erlebbar – vor allem für die junge Generation, die aktiv mitgestaltet hat.

