Geldscheine liegen auf einer Computertastatur. Foto: pixabay
Geldscheine liegen auf einer Computertastatur. Foto: pixabay

Velbert. Die Stadt fördert im Rahmen einer einmaligen Corona-Hilfe Projekte und Maßnahmen von Vereinen in Velbert. Das teilt die Verwaltung mit. 

Mit der Einrichtung eines Förderfonds für bürgerschaftliches Engagement bei der Stadt Velbert sollen die Rahmenbedingungen für Vereine, Verbände, gemeinnützige Einrichtungen und ehrenamtlich Tätige nachhaltig verbessert werden, um so das Ehrenamt zu stärken. Anträge können ab sofort bei der Stadt Velbert gestellt werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen sind online verfügbar unter: www.velbert.de.

„Wir haben in Velbert viele ehrenamtlich Engagierte, die dazu beitragen, unsere Stadt lebendig und vielfältig zu machen. Die Corona-Pandemie hat sie vor große Herausforderungen gestellt und ihr Engagement erschwert. Ich freue mich sehr, dass wir ihnen nun durch den Förderfonds etwas zurückgeben können“, begründete Bürgermeister Dirk Lukrafka die Entscheidung.

Im Rahmen des Förderfonds stehen einmalig 50.000 Euro zur Verfügung. Gemeinnützige Organisationen, Verbände, Freiwilligenagenturen sowie private Initiativen mit gemeinnützigen Trägern können für ein Projekt oder eine Maßnahme eine Förderung von bis zu 2.500 Euro beantragen. Dabei muss immer ein Eigenanteil von mindestens 10 Prozent von den antragstellenden Organisationen eingebracht werden.

„Gefördert werden Projekte zur Gewinnung neuer Ehrenamtlicher, Maßnahmen und Veranstaltungen zur Förderung der Anerkennungskultur, Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen, Förderung von Digitalisierung im Ehrenamt und besonders Projekte, die sich an Kinder und Jugendliche wenden, sowie Vorhaben zur Reaktivierung des Vereins- oder Verbandslebens“, erläutert Timo Schönmeyer, der bei der Stadt Velbert für das Thema Ehrenamt zuständig ist und auch den Förderfonds betreut.

Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt auf Grundlage einer vom Rat der Stadt Velbert am 22. März beschlossenen Richtlinie.