Kreis Mettmann. Inwiefern verändert der demografische Wandel unsere Gesellschaft und das Leben in der eigenen Region? Über diese Frage diskutiert Professor Sebastian Kurtenbach im Rahmen der Interkulturellen Woche am Montag, 28. September, ab 19 Uhr mit Bürgerinnen und Bürgern im Forum Velbert, Oststraße 20.
In seinem Vortrag präsentiert er zentrale Ergebnisse der Sozialraumanalyse der Stadt Velbert und verknüpft sie mit seinen Erkenntnissen aus seinem aktuellen Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft.“ Zentrale Fragen sind dabei: Welche Folgen hat die aktuelle Entwicklung für Kinder und Familien? Wie können der gesellschaftliche Zusammenhalt und die Chancengerechtigkeit gestärkt werden? Und welche neuen Chancen ergeben sich für die Stadt Velbert?
Diese Fragen können nach dem Vortrag im Podiumsgespräch aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Neben Kurtenbach werden außerdem Tarek Lababidi (Abteilungsleiter des Bereichs Jugend und Familie, Jugendarbeit und Jugendförderung), Panagiotis Natsikos (Vorsitzender des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration), Dominika Barszczak (Sprecherteam des Jugendparlamentes der Stadt Velbert) und Fritz Pellander (Hilfe für Kinder Velbert) am gemeinsamen Gespräch teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich unter Angebe des Stichworts „Velbert von morgen“ an anmeldung.ki@kreis-mettmann.de anmelden.
Die Interkulturelle Woche findet bundesweit vom 27. September bis 4. Oktober stattfindet. Vorträge, Workshops, Lesungen, Film, Ausstellungen und mehrsprachige Angebote für Kinder und Familien laden dazu ein, in Velbert miteinander ins Gespräch zu kommen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen. Das vollständige Programm und alle Veranstaltungen: www.velbert.de.


