Velbert. Einblicke in die Anfänge der Stadt Elberfeld und aktuelle archäologische Entdeckungen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags des Archäologen und Ausgrabungsleiters Kay Schrameyer. Am 30. April um 19 Uhr berichtet er im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum (Heinz-Schemken-Platz 1) über die Geschichte der Stadt Elberfeld und ihrer Burg sowie über neue Funde aus jüngsten Bauarbeiten.


Die Burg Elberfeld, vermutlich in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts gebaut, war die erste Befestigung und damit Ursprung sowie Namensgeber der Stadt Elberfeld, heute Teil von Wuppertal. Eine erste urkundliche Erwähnung der Burg stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zerstörte allerdings ein Brand Elberfeld. Über die tatsächliche Form und das Aussehen der Burg gibt es nur wenige Hinweise. So sind etwa im Mai 2010 bei Bauarbeiten in der Elberfelder Innenstadt Mauerreste und Sedimente eines Grabens zum Vorschein gekommen. Bei den aktuellen Bauarbeiten im Bereich „Poststraße“ aufgrund des Verlegens neuer Leitungen tauchten immer wieder neue archäologische Hinweise auf die Burg auf.

Der Vortrag ist eine Veranstaltung des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Velbert-Hardenberg e.V. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.