Sebastian Michel (Abteilungsleiter TU Dortmund), Jan Lucas Brause, Robert Schmidt (Betreuer), Jean Haeffs (GF VDI-GPL). Foto: CES
Sebastian Michel (Abteilungsleiter TU Dortmund), Jan Lucas Brause, Robert Schmidt (Betreuer), Jean Haeffs (GF VDI-GPL). Foto: CES

Velbert. Am 15. Mai hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Düsseldorf den CES-Förderpreis an einen Absolventen der TU Dortmund verliehen. 

ProfessorHans-Georg Schnürch, Beiratsvorsitzender der CES, hat die Preise gemeinsam mit Frank Völker, Geschäftsführer der CES in Velbert und Jean Haeffs, Geschäftsführer der VDI-GPL an den Gewinner und die Betreuer überreicht. Die Preise für Jan Lucas Brause bestehen aus einer Urkunde und einem Scheck über 1.500 Euro. Verfasste hatte der Absolvent eine Masterarbeit zum Thema „Analyse der Prozesskräfte und Prozessdynamik neim BTA-Tiefbohren und Qualifizierung mikromagnetischer Prüfsysteme zur in-Prozess Charakterisierung der Surface Integrity“.

Das Boring-and-Treppaning-Association (BTA)-Tiefbohren kommt als Bearbeitungsverfahren zur Herstellung von Bohrungen mit großem Durchmesser und einem Länge-zu-Durchmesser Verhältnis größer als zehn zur Anwendung. Mit dem Verfahren kann aufgrund der charakteristischen Spanabfuhr, bei welcher der Span nicht in Kontakt mit der Bohrungswand gelangt, eine hohe Bohrungsqualität erreicht werden; unter anderem findet dieses Verfahren Anwendung in der Bearbeitung von Hydraulikzylindern, Fahrwerkskomponenten in der Luftfahrtindustrie oder in Bauteilen der chemischen Industrie.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat Jan Lucas Brause die Einflüsse der Prozessstellgrößen auf die im Prozess auftretenden Kräfte, Momente und dynamische Eigenschaften sowie auf die Oberflächengüte der Tiefbohrungen untersucht. Die Arbeit entstand am Institut für spanende Fertigung der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund. Betreut wurde die Arbeit von Professor Dirk Biermann am Institut für Spanende Fertigung der Fakultät Maschinenbau an der TU Dortmund.