
Velbert. Die Verkehrsgesellschaft Velbert (VGV) hat am Montag, 6. Juli, mit den Verkehrsunternehmen Busverkehr Rheinland, Wuppertaler Stadtwerke mobil und Rheinbahn an der Haltestelle vor der Gesamtschule Waldschlösschen eine gezielte Fahrscheinkontrolle aller Busse durchgeführt.
Die Kontrolle erfolgte beim Ausstieg der Schülerinnen und Schüler. Die Aktion sollte unter anderem dabei helfen, die tatsächliche Nutzung der Busse besser zu erfassen und die Situation im Schülerverkehr gezielt zu verbessern, so die VGV.
„Unser Ziel ist ein verlässlicher und sicherer Schülerverkehr. Wenn Schulbusse überfüllt sind, belastet das die Kinder, wie auch deren Familien. Besonders jüngere Kinder empfinden die Enge in vollen Bussen häufig als unangenehm oder beängstigend“, erklärt Arnd Sulimma, Geschäftsführer der VGV. „Eltern, dürfen erwarten, dass wir unsere Angebote mit den Partnerverkehrsunternehmen auf einer verlässlichen Datengrundlage planen und die vorhandenen Kapazitäten möglichst sinnvoll einsetzen.“
Bei der Kontrolle zeigte sich laut Verkehrsunternehmen, dass rund jeder Zehnte der kontrollierten Schülerinnen und Schüler kein gültiges Ticket bei sich hatte. Die VGV hatte die Aktion veranlasst, weil der Eindruck entstanden war, dass in einzelnen Bussen deutlich mehr Schülerinnen und Schüler unterwegs waren als die Zahl der ausgegebenen Schülertickets.
Die VGV weist darauf hin, dass auch in E Wagen ein gültiges Ticket und ein aktueller Schülerausweis erforderlich sind, die bei Kontrollen vorgezeigt werden müssen. E Wagen entlasten den normalen Linienverkehr, sie werden eingesetzt, wenn die normalen Busse zu voll sind und können direkt bis zu der Schule fahren. Wer ein gültiges Ticket besitzt, es bei einer Kontrolle aber nicht vorzeigen kann, zahlt grundsätzlich sieben Euro Gebühr. Wer ohne oder mit einem ungültigen Ticket fährt, zahlt ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 60 Euro.
„Uns geht es nicht darum, Kinder unter Druck zu setzen“, betont Sulimma. Und weiter: „Ein fairer Schülerverkehr funktioniert nur, wenn sich alle an die Regeln halten. Das sind wir auch den Eltern schuldig, die verantwortungsvoll für gültige Tickets sorgen.“

