Ein Blick auf den ZOB. Foto: Volkmann
Ein Blick auf den ZOB. Foto: Volkmann

Velbert. Die Fraktion FDP-Velbert Gemeinsam setzt sich gemeinsam mit den Koalitionspartnern CDU und Bündnis 90/Die Grünen für eine smarte Beleuchtung, wirksamen Schutz vor Wind und Regen sowie maximale Wirtschaftlichkeit am Zentralen Omnibusbahnhof ein.


Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Velbert soll für alle Fahrgäste deutlich attraktiver, sicherer und komfortabler werden. Mit einem gemeinsamen Antrag der Koalitionspartner CDU, Bündnis 90/Die Grünen und der Fraktion FDP-Velbert Gemeinsam wird die Stadtverwaltung beauftragt, ein konkretes Konzept zur Nachrüstung von intelligenter Zusatzbeleuchtung und effektiverem Witterungsschutz auszuarbeiten.

Seit der Errichtung des ZOB beschweren sich Bürgerinnen und Bürger regelmäßig über Defizite bei der Ausleuchtung und dem Schutz vor Niederschlag und Zugluft. Insbesondere in den Morgen- und Abendstunden sowie während der dunklen Jahreszeit führt die mangelhafte Ausleuchtung zu einem ausgeprägten subjektiven Unsicherheitsgefühl bei den Fahrgästen. Zudem bietet das imposante, aber bauartbedingt sehr hohe Hauptdach bei Wind und Schlagregen kaum ausreichend Schutz.

„Ein moderner, zukunftsfähiger Nahverkehr lebt nicht nur von Fahrplänen, sondern auch von Aufenthaltsqualität. Fahrgäste dürfen am ZOB weder im Dunkeln Angst haben müssen noch im Regen stehen gelassen werden. Auch wenn der Busbahnhof laut Statistik kein Kriminalitätsschwerpunkt ist, nehmen wir die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger absolut ernst. Wir schaffen hier eine pragmatische Lösung, die das Sicherheitsgefühl spürbar stärkt“, Cem Demircan, Fraktionsvorsitzender der FDP-Velbert Gemeinsam & Vorsitzender des Bezirksausschusses Velbert-Mitte.

Intelligente Solarbeleuchtung und gezielter Witterungsschutz

Der gemeinsame Antrag der Koalition von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP-Velbert Gemeinsam fordert die Verwaltung auf, für die kommenden Sitzungen des Verwaltungsrates der TBV, des Ausschusses für Stadtplanung und Mobilität sowie des Bezirksausschusses Velbert-Mitte eine Beschlussvorlage zu erarbeiten:

Pro Halteinsel sollen ein bis zwei zusätzliche Beleuchtungsmasten installiert werden. Diese sollen idealerweise solarbetrieben und mit intelligenter Bewegungserkennung ausgestattet sein – analog zum bewährten Konzept auf dem Panoramaradweg. Das spart Energie, schont Material und vermeidet dauerhafte Lichtemissionen.

Die bestehenden Wartehäuschen unterhalb der großen Gesamtüberdachung sollen mit passgenauen Dächern und seitlichen Windschutz-Elementen nachgerüstet werden, um Fahrgäste gezielt vor Schlagregen und Zugluft zu schützen.

Vorab sichert die Verwaltung ab, dass die Maßnahmen mit den Urheberrechten bezüglich der Gestaltung des ZOB-Daches und den damaligen Förderrichtlinien vereinbar sind.

„Unser Ziel ist eine maximale Wirkung bei minimalem wirtschaftlichen Aufwand. Es geht ausdrücklich nicht darum, die Grundsubstanz des ZOB umzubauen oder teure Großprojekte zu starten, sondern mit smarten, funktionalen Ergänzungen schnelle Abhilfe für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Das ist pragmatische Politik mit klarem Bürgerfokus“, so Cem Demircan.

Da die geplanten Ergänzungen rein funktional sind und nicht in die statische Grundsubstanz des ZOB-Bauwerks eingreifen, rechnen die Koalitionspartner mit einer zügigen und rechtlich unbedenklichen Umsetzung. Der Antrag wird nun in den zuständigen Gremien beraten, um schnellstmöglich eine verlässliche Entscheidung für die Velberter ÖPNV-Nutzer herbeizuführen.