Wasserspielplatz im Hermingahuspark Archivfoto: Mathias Kehren
Wasserspielplatz im Hermingahuspark Archivfoto: Mathias Kehren

Velbert. Die Fraktionen von CDU, Grünen sowie FDP/ und Velbert Gemeinsam wollen die Entwicklung inklusiver Spielplätze in Velbert voranbringen.


Mit einem gemeinsamen Antrag setzen sie sich dafür ein, dass künftig mehr Spielräume entstehen, die allen Kindern – mit und ohne Behinderung – gleichermaßen offenstehen. Konkret soll die Verwaltung gemeinsam mit den Technischen Betrieben Velbert ein Konzept zur Umsetzung inklusiver Spielangebote erarbeiten. Im Fokus stehen dabei der bestehende Spielplatz im Herminghauspark sowie die geplanten Anlagen am Schloss Hardenberg und am Alten Pferdemarkt in Velbert-Langenberg.

Neben der inhaltlichen Planung soll auch ein realistischer Zeitplan für die Umsetzung erarbeitet werden. Ziel ist es zudem, den Inklusionsgedanken künftig bei Neuplanungen und größeren Umgestaltungen von Spielplätzen grundsätzlich mitzudenken.

In die Konzeptentwicklung soll auch der städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen eingebunden werden. Darüber hinaus möchten die antragstellenden Fraktionen prüfen lassen, welche Projektpartner oder Fördermöglichkeiten eine finanzielle Unterstützung bei der Umsetzung ermöglichen könnten.

CDU-Fraktionsvorsitzender Nico Schmidt erklärt dazu: „Spielplätze sind Orte der Begegnung – und sie sollten für alle Kinder selbstverständlich nutzbar sein. Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass Velbert Schritt für Schritt mehr inklusive Spielräume bekommt und Inklusion von Anfang an mitgedacht wird. Unser Ziel ist klar: mehr gemeinsames Spielen statt Barrieren.“

Aline Brill, sozial- und jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, ergänzt: „Kinder erleben Vielfalt ganz selbstverständlich. Inklusive Spielplätze schaffen Räume, in denen gemeinsames Spielen, Ausprobieren und Begegnen möglich wird – unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Genau solche Orte stärken Teilhabe und Zusammenhalt schon von klein auf.

Inspiration für das Vorhaben ist unter anderem das Jahresmotto der Stiftung Mary Ward „Wir sind alle anders – und das ist normal“. In das Ergebnis sollen darum die Stiftung Mary Ward sowie weitere fachkundige Akteure einbezogen werden.