Dieser umgebaute Auspuff machte zu viel Krach. Foto: Polizei
Dieser umgebaute Auspuff machte zu viel Krach. Foto: Polizei

Mettmann/Velbert. Am Sonntag hat die Kreispolizeibehörde in Mettmann und Velbert Verkehrskontrollen bei Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern durchgeführt.

In der Zeit zwischen 10 bis 18 Uhr war der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann im Einsatz, unter anderem mit dem ziviles Pro-Vida-Motorrad. Insbesondere an den Motorrad-Hotspots auf dem Mettmanner Südring sowie im Neandertal in Velbert stellte die Beamten insgesamt 15 zum Teil schwerwiegende Verstöße fest, berichtet die Polizei.

Darunter waren sechs Geschwindigkeitsverstöße – drei auf dem Südring aus dem Verkehr gezogenen Fahrer erwarten einmonatige Fahrverbote.

Zudem musste die Polizei drei Anzeigen wegen unzulässigen Überholens fertigen – darunter eine gegen den Fahrer einer Harley Davidson. Der 58-jährige Düsseldorfer hatte auf dem Südring in Fahrtrichtung Ratingen verbotswidrig gleich mehrere Fahrzeuge überholt und dabei ihm entgegenkommende Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Folgen für den Harley-Fahrer: Er musste ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro zahlen, außerdem erhält er einen Punkt in Flensburg.

Ein ebenfalls 58-jähriger Harley Davidson-Fahrer geriet auf der Friedrich-Ebert-Straße in Velbert in eine Kontrolle. Der Grund: Sein Motorrad war deutlich zu laut, so die Polizei. So hatte der Mann den Schalldämpfer seiner Maschine derart umgebaut, dass die durchgeführte Geräuschmessung vor Ort einen Wert von 113 Dezibel ergab – erlaubt ist ein Lärmbegrenzung von 77 Dezibel.

Die Konsequenz: Die Betriebserlaubnis der Harley ist erloschen, der Mann darf erst wieder mit seiner Maschine fahren, wenn er sie nach Behebung einem Gutachter vorgeführt hat. Zudem wurde eine entsprechende Anzeige gefertigt.