Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer im Austausch mit Verbraucherberaterin, Sabine Klischat-Tilly (Mitte), und Petra Maier, Leiterin der Gruppe "Verbraucherbildung und Ehrenamt" der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Büro Martin Sträßer
Der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer im Austausch mit Verbraucherberaterin, Sabine Klischat-Tilly (Mitte), und Petra Maier, Leiterin der Gruppe "Verbraucherbildung und Ehrenamt" der Verbraucherzentrale NRW. Foto: Büro Martin Sträßer

Velbert. Im Rahmen seiner regelmäßigen Termine im Wahlkreis besuchte der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer die Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Velbert.


Bei seinem Austausch mit Verbraucherberaterin, Sabine Klischat-Tilly, sowie der Leiterin der Gruppe “Verbraucherbildung und Ehrenamt”, Petra Maier, von der Geschäftsstelle Düsseldorf, erhielt er einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Beratungsstelle: von der außergerichtlichen Rechtsberatung über Präventionsarbeit bis hin zur Verbraucherbildung an Schulen und im Ganztag.

Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Bedeutung dieser Arbeit eindrucksvoll: Über 3.200 Verbraucheranliegen wurden im vergangenen Jahr in Velbert bearbeitet, davon mehr als 970 Rechtsberatungen und -vertretungen. Inhaltlich dominierten Energiefragen (knapp 50 %), gefolgt von Alltagsverträgen und Reklamationen (über 30 %), digitalen Themen (10 %), Mietrecht (6 %) sowie Kredit- und Finanzproblemen (3 %). Diese Verteilung zeigt, wie breit die Beratungsstelle aufgestellt ist und wie stark sie die Menschen im Alltag entlastet.

Sträßer zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Teams und betonte: „Ich bin sehr dankbar für die außerordentlich wichtige Arbeit, die hier in Velbert geleistet wird. Die Verbraucherzentrale ist für viele Menschen eine unverzichtbare Anlaufstelle, sie schützt, berät und stärkt die Bürgerinnen und Bürger in Situationen, in denen sie alleine oft nicht weiterkämen.“

 

Besonders hervorzuheben ist die außergerichtliche Beratung, die Menschen bei Problemen mit Telekommunikationsanbietern, unseriösem Geschäftsgebaren oder betrügerischen Angeboten unterstützt und ihnen hilft, ihre Rechte ohne gerichtliche Auseinandersetzung durchzusetzen.

 

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präventionsarbeit, mit der die Verbraucherzentrale Risiken frühzeitig begegnet. Informationskampagnen, Vorträge und Workshops tragen dazu bei, dass Verbraucherinnen und Verbraucher problematische Angebote erkennen, bevor Schaden entsteht.

 

Sabine Klischat-Tilly, Petra Maier und Martin Sträßer waren sich einig, dass die Verbraucherbildung in Schulen weiter gestärkt werden müsse. Sie solle künftig fest in der Ausbildung von Lehrkräften verankert und im Sinne eines Whole School Approach umgesetzt werden. Dabei werde eine gesamte Schule am Leitbild der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtet – in Unterricht, Organisation, Gebäuden, Schulkultur und Kooperationen. Ebenso wichtig seien eine enge Vernetzung aller Expertinnen und Experten, die Sensibilisierung gegenüber Werbung und einseitiger Einflussnahme sowie klare Qualitätskriterien für außerschulische Partner.

Dass die Arbeit der Verbraucherzentrale auf hohem Niveau stattfindet, zeigt die Auszeichnung der Beratungsstelle mit dem ‚Unterrichtspreis Verbraucherbildung‘, der innovative und besonders gelungene Bildungsangebote würdigt.

Zum Abschluss betonte Sträßer: „Die Verbraucherzentrale Velbert leistet einen unschätzbaren Beitrag für unsere Region. Sie sorgt für Transparenz, stärkt die Selbstbestimmung der Menschen und trägt dazu bei, dass Verbraucherrechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern im Alltag tatsächlich durchgesetzt werden.“