Martin Sträßer im Austausch mit Sabine Zeugpfang-Hüttel, Leiterin Katholische Kita St. Antonius in Tönisheide. Foto: Büro Martin Sträßer
Martin Sträßer im Austausch mit Sabine Zeugpfang-Hüttel, Leiterin Katholische Kita St. Antonius in Tönisheide. Foto: Büro Martin Sträßer

Velbert. Zum Tag der Kinderbetreuung besuchte der örtliche Landtagsabgeordnete Martin Sträßer die Katholische Kita St. Antonius in Tönisheide und tauschte sich mit Leiterin Sabine Zeugpfang-Hüttel über zentrale Themen der frühkindlichen Bildung aus.


Im Fokus standen das neue Kita-Gesetz NRW, Anforderungen an die Bildungsdokumentation, der Fachkräftemangel, flexible Betreuungszeiten wie Stundenpakete, Randzeiten und Kernzeiten sowie Fragen der Sprachförderung und Digitalisierung. Auch der zum 1. August anstehende Trägerwechsel zu Katholino, dem katholischen Kita-Träger im Erzbistum Köln, wurde besprochen.

Sträßer betonte: „Der Tag der Kinderbetreuung zeigt, wie unverzichtbar die Arbeit der pädagogischen Fachkräfte ist. Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, die Qualität sichern, Personal stärken und Familien verlässliche Betreuung ermöglichen. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die mit großem Engagement und hoher Professionalität täglich dafür sorgen, dass Kinder gut begleitet und gefördert werden.“

Im weiteren Verlauf des Austauschs rückte auch die Entwicklung der rückläufigen Geburtenzahlen in den Blick. Dabei wurde deutlich, dass sich vor diesem Hintergrund zunehmend die Frage stellt, ob künftig tatsächlich weitere Kitas mit großen, mehrgruppigen Strukturen erforderlich sind oder ob eine stärker sozialraumorientierte und bedarfsgenaue Planung sinnvoller erscheint.

Gleichzeitig wurde deutlich, dass trotz sinkender Geburtenzahlen der Bedarf an zielgerichteten und flexiblen Betreuungsangeboten weiterhin hoch bleibt. Insbesondere im U3-Bereich sowie im Hinblick auf Rand- und Kernzeiten benötigen Familien verlässliche und passgenaue Strukturen.

Dazu Sträßer: „Der direkte Austausch mit Einrichtungen wie St. Antonius ist für meine Arbeit im Landtag enorm wichtig. Hier wird deutlich, wo das System gut funktioniert und wo wir nachsteuern müssen.“