Team mit Geschenken zum Fest.
Die engagierten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Niederberg haben Geschenke gepackt. Foto: BkN

Velbert. Schülerinnen und Schüler des Kollegs haben viele Päckchen gepackt, um Kindern bei einer Spendenaktion eine Freude zu machen. Mit dem „Weihnachtspäckchenkonvoi“ gingen letztlich 163 Präsente auf Reise zu Kindern in anderen Ländern.

Am Berufskolleg Niederberg an der Langenberger Straße 120 klingelt es zur Pause, im Foyer des Schulgebäudes liegen 163 verpackte Geschenke bereit. „Der Kleintransporter wird gleich hier sein“, erklären Angelique Kitta und Nina Klinkert, Lehrkräfte und Initiatorinnen der Hilfsaktion. Dann sind helfende Hände gefragt, um alles aufzuladen. 16 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte warten bereits auf ihren Einsatz.

Tausende von Kilometern werden die mit Spiel- und Malsachen, Kleidung und Hygieneartikeln gefüllten Weihnachtspakete in den kommenden Tagen reisen – nach Moldawien, Rumänien, Bulgarien und in die vom Krieg gebeutelte Ukraine.

Das Berufskolleg Niederberg des Kreises Mettmann beteiligt sich bereits zum sechsten Mal in Folge an dem 2001 vom „Service Club Round Table“ initiierten bundesweiten Hilfsprojekt, mit dem Kindern an Weihnachten eine Freude bereitet werden soll.

Vier Wochen lang waren circa 20 Schülerinnen und Schüler sowie die Verbindungslehrkräfte in allen Klassen des Berufskollegs unterwegs, um für den „Weihnachtspäckchenkonvoi“ zu werben und um Sach- und Geldspenden zu bitten. Auch die Spendenbereitschaft zahlreicher Betriebe, die sich auf der zurückliegenden Berufsinformationsveranstaltung BiV präsentierten, sei groß gewesen, hieß es seitens des Kollegs.

„163 Päckchen, die wir heute übergeben können, sind auch für uns ein neuer Rekord“, so Frank Flanze, Schulleiter der Schule in der Schlüsselregion. „Ich bin wirklich stolz auf das Engagement und die Hilfsbereitschaft unserer zahlreichen Schülerinnen und Schüler und unserer Lehrkräfte, die gespendet, gesammelt und all diese Pakete so liebevoll verpackt haben. In jedem dieser Pakete steckt also auch geschenkte Zeit und Fürsorge drin. Weihnachten eben.“